Überfahrt nach Sardinien

Es ist noch dunkel, ich mache Kaffee und wecke Marina. Der Mond steht noch über dem Fischerdorf Fornells. Das Deck ist tropfnass vom Tau, das bedeutet, dass es wieder ein sonniger Tag wird. Nach der Tasse Kaffee kanns los gehen. Instrumente einschalten, Positionslichter einschalten, Anker raufwinschen. 

Noch kein Wind, wir motoren raus aus der langen Bucht, draussen auf dem Meer gibt es nun nur noch einen Kurs, 80 Grad --- Sardinien. 

Um 9 Uhr gibts etwas Wind, wir setzen das Grosssegel und den Blister um 9.30 Uhr haben wir die ersten 10 Meilen. Am Ziel werden es 192 Meilen sein. 

Wir haben wenig Wind und machen nur 4,5 Meilen die Stunde, ab Mittag dreht der Wind auf, um 15 Uhr müssen wir den Blister bergen, zu viel Wind, 15 Knoten, wir fahren über 6 Knoten. Wir setzen die Genua, der Südwind bläst mit 4- 5 Windstärken, um 17.15 haben wir 48 Meilen geschafft. Bald stellt der Wind ab und wir starten den Motor. Auch rumsitzen gibt Hunger, zum Znacht gibts Schnitzel und Nudeln an feiner scharfer Tomatensauce und 2 Gläser Rioja. Ein Segelschiff kommt uns entgegen, dann um 20 Uhr ein toller Sonnenuntergang.

Wir haben die ganze Nacht nur leichten Wind, kommen nicht schnell vorwärts. Die Wellen streicheln das Schiff, es plätschert und schaukelt friedlich und gleichmässig. Zuerst Sternenhimmel, dann geht der Mond auf. Wir stellen den Wecker, dass er uns alle halbe Stunde weckt, kontrollieren die Instrumente und halten Ausschau, ob Schiffe in der Nähe sind. Bei Tagesanbruch am Morgen um 6.30 Uhr haben wir 100 Meilen geschafft. Um 7 Uhr steigt die Sonne aus dem Meer.
Wir haben nur schwachen Wind aus Südost, wir segeln mit nur 3,5 Knoten, so wird das ewig dauern bis nach Sardinien. Wir wollen nicht zuviel mit dem Motor fahren, doch am Mittag stellt der Wind ganz ab und wir starten den Diesel. Um 17 Uhr baden wir im tiefblauen Wasser, eine Farbe wie Pelikantinte. Das Wasser ist hier über 2100 Meter tief, schon ein mulmiges Gefühl. Nach dem Abendessen gibts wieder Wind, jetzt aus Nordost nur schwach aber immerhin gehts wieder vorwärts. Es sind noch etwas über 40 Meilen, wir können die Berge von Sardinien erkennen. Um 20.30 geht die Sonne unter. Der Sternenhimmel funkelt über uns, der Leuchtturm vom Capo Caccia blinkt im Osten, das ist unser Ziel, die Bucht hinter dem Leuchtturm. Der Wecker mahnt uns alle halbe Stunde Ausschau zu halten, keine Fähren, kein Frachter, keine anderen Schiffe, wir sind alleine weit und breit. Das Segeln in der Nacht bei Mondschein ist speziell, das Geräusch der Wellen am Schiffsrumpf, die Windgeräusche in den Segeln sind viel intensiver als am Tag. Der Wind kommt mal stärker, dann flaut er wieder ab. Wir haben entschieden, erst nach Sonnenaufgang in die Bucht einzulaufen. Der Plan geht auf, der Wind kommt mit dem Tageslicht nochmals stärker und wir segeln unter dem mächtigen Felsen "Capo Caccia" in die Bucht Porto Conte rein. Wir ankern nahe am Strand, doch der Anker will nicht halten, so entscheiden wir an einer Boje festzumachen. Italien wir sind angekommen, nun gibts Frühstück und Landgang. 

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Fornells

Wir verlassen am früh am Montagmorgen den ruhigen Ankerplatz. Wir segeln nur 6 Meilen bis zum kleinen Fischerdorf Es Grau. Dort wieder eine blaue Lagune und guten Ankergrund. Im Hinterland vom Ort gibt es ein grosses Naturschutzgebiet, eine Lagune, seichtes Wasser, einige Wasservögel, wir erkunden einen Teil der Lagune auf Holzstegen. 

Nach Es Grau gehts um das Cap de Favaritx in die nächste Badebucht, dann zu unserem nördlichsten Ziel von Menorca, nach Fornells.

Fornells ist ein kleiner Fischerort in einer geschützten grossen Bay, wir ankern direkt vor dem Ort, nur 100 Meter mit dem Dinghi an Land. Am 18. August feiern wir in einem der zahlreichen Fischrestaurants Marinas Geburtstag. 

Wir kaufen Früchte und Gemüse für die Überfahrt nach Sardinien ein und bereiten uns auf die lange Fahrt vor.

Wie lange wird es dauern, haben wir überhaupt genug Wind? Am Sonntag stürmts aus Norden, da müssen wir in Sardinien angekommen sein, warten können wir auch nicht, hier im Norden wird es dann ungemütlich.

Wir sind bereit, am frühen Morgen und 7 Uhr bei Sonnenaufgang werden wir starten.

Hoffentlich ist Marina fit, kein Kopfweh beim Aufwachen, wie meistens bei Beginn von den grossen Etappen.

Wird schon werden, ich freue mich auf das grosse Wasser.

 

 

 

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Mahon

Mao oder Mahon ist die grösste Stadt auf Menorca mit riesiger Hafenanlage in der natürlichen Bucht. Die Bucht ist 6 Km lang, wir ankern am Anfang der Bucht, hinter der Insel "Lll de Llatzaret", weit weg von der Stadt. Am Sonntag fahren wir mit dem Schiff rein in den Hafen, wir müssen Wasser auffüllen, das können wir an der Tankstelle. Wir müssen natürlich auch etwas Diesel tanken, damit der Tankwart auch sein Business macht.

Wir sehen uns die Stadt vom Wasser aus an, einen Liegeplatz in der Stadt bekommen wir nicht. Danach gehts zurück zum Ankerplatz. 

Dort laden wir die Klappräder ins Beiboot und schaukeln alle zusammen ans Ufer, ein gewagtes Unternehmen mit dem überladenen Dinghi. Die 8 Km bergauf und ab bis in die Stadt sind bei der Hitze anstrengend und schweisstreibend, oft müssen wir die Velos schieben, weil es so steil ist. Bergab lässt Gioia die Ohren fliegen.

Mahon hat eine schöne Altstadt mit Befestigungsmauern, leider sind die Geschäfte geschlossen, es ist Sonntag. Die Tour mit den Velos und der Stadtbummel haben sich trotzdem gelohnt.

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Menorca Südseite

Am Sonntag 7. August gibts nochmals einen Besuch in der Stadt, Mittagessen auf der Piazza und Einkaufen für die nächsten Tage. Am Abend um 18 Uhr verlassen wir Ciutadella.  Immer noch bläst der Nordwind stark, also ist unser Ziel die windgeschützte Südseite der Insel. Wir wollen nicht weit, nur um das Cap d' Artrutx, danach ankern wir in einer nahen Bucht. Wir sind ganz alleine in dieser Cala de Son Aparets. 

Wir erkunden die Südseite von Menorca in kleinen Etappen von Bucht zu Bucht. Jede ist wunderschön und speziell. Das Wasser meist türkisfarbig über sandigem Boden. Täglich wandern wir ein Stück auf dem Wanderweg "Cami de Cavalls", so lernen wir den steilen, felsigen Küstengürtel der mit Pinien und Strauchpalmen bewachsen, aber sonst karg und steinig ist, kennen. Die schroffe Bucht "Cala Caves" hat mir am Besten gefallen. Diese Bucht ist nur mit dem Schiff oder mit einem langem Fussmarsch erreichbar. In die Felsen sind Höhlen gemeisselt, Gräber aus einer vergangenen Zeit. 

Am Samstag 13. August segeln wir gemütlich, mit wenig Wind, um das südöstliche Cap. Wir sind nun an der Ostküste, nach 5 Meilen beginnt die lange, schmale Bucht von Mahon, unser Ziel für heute. 

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Ciutadella

Der Mistral kommt pünktlich, schon am frühen morgen pfeifft er durch die Masten. Wir liegen sicher. Nach dem Frühstück, wollen wir in die Stadt. Wir klettern die Felsen rauf was nicht ganz einfach ist, die Felsen sind unterhöhlt und das Dinghi wird immer wieder unter die scharfen Lavafelsen gedrückt. Wir ziehen es mit einer 2ten Leine zum Schiff zurück. 

Die Altstadt liegt nicht weit entfernt. Dort gehts einen Hafen in einer langen Bucht. Der Hafen ist überfüllt und ein Liegeplatz für uns würde ca. 90 Euro kosten.

In der Altstadt gibts einige mittelalterliche Häuser mit schönen Steinmetzarbeiten und wunderschöne Gassen mit in pastellfarben bemalte Häuser. Das helle Licht hier lässt so viel Helligkeit in die Gassen, dass beide Seiten ausgeleuchtet sind. Keine Schattenseite !? Menorca scheint sanft, pastell, ruhig, leise und angenehm normal. 

Hier ein paar Bilder aus der Hafenstadt Cuitadella oder heisst es Cuidadela? Auf den Balearen wird nicht spanisch gesprochen, da tönt alles wie romansch/grischun. 

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Mallorca hasta luego

Nach 3 Wochen Mallorca das uns positiv überrascht hat, gehts heute rüber nach Menorca. 

Uns bleiben schöne Sandstrände, schroffe Felswände, glasklares Wasser, geschützte Buchten und guter Segelwind in Erinnerung. Natürlich auch die Stadt Palma mit der Kathedrale und der schönen Altstadt. Speziell war auch, dass wir wieder mal Besuch auf der Serenità hatten. 

Unser letzter Ankerplatz in Mallorca ist am Cap  Ferrutx, bei Platja Es Caló vor den gelben Sandsteinfelsen in türkisfarbenen Wasser. Wir bleiben 2 Tage bis am Donnerstag der Südostwind kommt. Wir erkunden das Ufer und machen eine lange Wanderung ins nahe Betlem, das zu dem Ort Arta gehört. Arta rühmt sich der schönsten Strände von Mallorca. Marina kocht zu unserem Abschied eine Kaninchen-Paella. Mmmmmh

In der Bucht von Alcudia ist es am Donnerstagmorgen windstill, wir bergen den Anker um 11 Uhr, und motoren aus der grossen Bucht raus, draussen Schaumkronen, der Südostwind bläst mit 20 Knoten, 1 Reff ins Grosstuch und wir rauschen dahin. Es sind nur ca. 25 Meilen bis Menorca nach 4 Std sind wir in Ciutadella. Wir suchen einen Platz in einem Flussauslauf, Cala des Degollador, beidseitig 10 Meter Felswände. Wir ankern und machen uns hinten mit 4 Leinen an den Felsen fest. Wir erwarten für Freitag bis Sonntag stürmischen Mistral, der von der Rhônemündung bis hierher bläst. Hier an der Felswand liegen wir sicher, nur das an Land gehen ist mühsam, wir müssen die unterspülten, schroffen Lavafelsen raufklettern. 

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verloren und gefunden

Verloren oder gestohlen oder hat sich Marinas Portemonnaie in Luft aufgelöst? 

In Port Søller vermissten wir nach dem Morgenkaffee Marinas Portemonnaie mit beiden Kreditkarten aber zum Glück nur mit 5 Euro Bargeld. Alles Nachfragen im Restaurant und beim Fundbüro der Polizei hat nichts gebracht. Marina hat die Karten gesperrt und wir werden hoffentlich neue Karten zugeschickt bekommen. Die CH-Post macht es kompliziert, da wir nicht in der Schweiz sind. Wir hoffen bald wieder "Verbindung" zu unserem Eurokonto zu haben.

Gefunden haben wir unser optimales Dinghi, stylisch, klein und leicht. Nun ist der Tag gekommen, das Dinghi zu taufen. Wir wünschen uns, dass das Dinghi uns immer sicher ans Ufer bringt, keine Luft verliert und nicht gestohlen wird. Dazu haben wir die feinste Flasche auf dem Schiff geöffnet. 

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Via Cala Castell nach Pollenca

Nach einigen Stunden segeln ist es Zeit einen neuen Ankerplatz anzusteuern. Die Cala Castell scheint uns für ein ruhiges Ankern ok, wir sehen einige Schiffe aus der Bucht auslaufen, als unser Anker fällt sind wir bald alleine in der einsamen Bucht. Über Nacht kommen noch 2 Schiffe. Am Morgen erkunden wir die nahe Umgebung, es ist Naturschutzgebiet und betreten verboten! Ob das auch für uns gilt? 

Nach 30 Minuten wandern haben wir einen herrlichen Blick runter zu unserem Schiff und über die schmale Bucht. Die Bucht ist entstanden durch einen riesigen Lavakegel der sich ins Meer rausgeschoben hat. Über die zerklüfteten Lavafelsen sehen wir Ziegen springen, einige erschrecken wir auf unserer Erkundungstour. 

Nach dem Mittag geht es weiter, Anker auf, draussen gibts Wind, 20 Knoten wir reffen die Segel, sollen wir schon wieder in die nächste geschützte Bucht rein oder weiter ums Cap in die grosse Bucht von Pollenca? Der Nordostwind ist nicht gerade optimal zum Ankern in der offenen Bucht von Pollenca. Wir runden trotzdem das Cap mit viel Wind und noch mehr Wellen aus allen Richtungen, echt ungemütlich. Marina hält Ausschau nach einem rettenden Helikopter. Wir finden einen Ankerplatz mit Sandstrand, die erste Nacht ist ganz ok. Dann fahren wir weiter nach Pollenca, ankern hinter einem Felsvorsprung. Der Wind wir am Abend immer stärker, einige Segelschiffe treiben ab, der Anker hält nicht, dann kurz nach Sonnenuntergang eine Böe mit über 23 Knoten, da sind auch wir am Treiben, Motor an, Anker auf, und neues Ankermanöver. 

Die ganze Nacht schlafen wir im Cockpit draussen, der Wecker klingelt alle 40 Minuten, zum Glück hält der Anker trotz Starkwind die ganze Nacht. Der 1. August hat mit einer fast schlaflosen Nacht begonnen. 

Wir feiern den Tag mit Käsefondue zum Zmittag auf dem Schiff.

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Naturwunder, Cala Calobra

Wir verlassen Port Søller und segeln weiter der felsigen Küste entlang nach Nordosten. Nach nur einigen Meilen finden wir eine Bucht zwischen den Felsen, die Cala Calobra. Eigentlich ist es eine Flussmündung,Torrent de Pareis, doch im Sommer ist der Fluss ausgetrocknet. Der Fluss hat die Bucht in die Felsen gefressen. Spektakulär. Wir baden im glasklaren Wasser, wagemutige klettern die überhängende Felswände hoch und fallen runter ins Wasser. Am Abend sind nur noch ca. 10 Schiffe in der Bucht, es ist so ruhig und die Sterne sind wie ein leuchtender Teppich am Nachthimmel. 

Früh am nächsten Morgen gehts mit dem Dinghi ans Ufer. Bei der Schiffanlegestelle für die Touristenschiffe gibts Restaurants und kleine Hotels. Auch Busse bringen die Touristen an diesen schönen Ort, Doch so früh am Morgen sind wir noch alleine. 

Durch einen Tunnel und eine fast natürliche Höhle kommen wir zur Flussmündung zwischen den Felswänden. Wir sehen unser Schiff draussen in der Bucht schaukeln. Wir erkunden zu Fuss das Flussbeet, ein Wanderweg führt in ausgetrocknete Fluss bis rauf auf die Berge. Eindrückliche Bilder, ausgewaschene Felsen, Tümpel und Kiesbeete. Wir staunen ob der schönen Natur. 

Am Mittag verlassen wir die Bucht ( Schlucht ) , wir sehen eine grosse Yacht mit einem teuren Spielzeug oben drauf, da sind wir mit unserer Serenita bescheiden klein.

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Port Søller

Mit Wind und Diesel gehts die Westküste entlang weiter nach Søller Port. Das ist eine grosse natürliche Bucht mit Hotels und Bars und einem Fischerhafen. Wir ankern geschützt am Strand. Mit dem Dinghi gehts ans Ufer, wir spazieren der Promenade entlang, nach einigen Tagen ankern in einsamen Buchten hat uns die Zivilisation wieder zurück. 

Wir geniessen den Kaffee und da es schon 11 Uhr vorbei ist das erste kleine Bier. Danach entscheiden wir uns für einen Fussmarsch in die 4 Kilometer entfernte Stadt Søller. 

Der Magen knurrt und wir fragen nach einem Restaurant, wir werdn zu einem kleinen, typisch spanischen Restaurant geschickt, versteckt bei den Geleisen der Strassenbahn. Die Chefin serviert uns ein einfaches aber feines Mittagessen für ein paar Euros. In Søller gibts einen grossen zentralen Platz mit Kirche und Rathaus und vielen Restaurant.

Mit der Strassenbahn fahren wir zurück zum Hafen, nur Marina muss laufen, da Gioia nicht mitfahren darf. 

Am Dienstag muss Jonny schon wieder zurück in die "regnerische" Schweiz, wir haben die Tage zusammen genossen, sind viele Meilen mit schönem Wind gesegelt und das kulinarische kam auch nicht zu kurz und wir haben einige schöne Ecken von Mallorca kennengelernt. 

Hoffentlich sehen wir uns in Sizilien wieder, für einige Touren mit dem Bike. 

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Cabrera und Mallorca Südseite mit Jonny

Nach den ruhigen, erholsamenStrandtagen zusammen mit Gloria und Familie gehts wieder nach Palma, Jonny kommt am Montagabend mit aus der Schweiz angeflogen. 

Wir erwarten ihn wieder am Chartersteg in der Marina in Palma. Stadtbummel und Velotour auf der Suche nach dem Ballermann am Dienstag.

Dann legen wir ab, Segeln nur 5 Meilen zu den Illetes, eine kleine Inselgruppe in der Bucht von Palma. 

Am Mittwoch segeln wir der Südküste entlang und finden am Nachmittag eine kleine Bucht, die Cala Pi und ankern zwischen den Felswänden. 

Am Donnerstag gibts viel Wind und wir geniessen den Tag mit Wind und Wellen. Bis 20 Knoten bläst es aus Nordost es macht richtig Spass. Wir ankern an der Küste von Colony San Jordi. Das Wasser ist glasklar und türkisblau, Marina und Jonny schwimmen bis ans Ufer. Wir geniessen die Ruhe hier draussen am Strand. 

Am Freitagmorgen nach dem Schwimmen und Frühstück ankern wir vor dem Ort, San Jordi, wir kaufen für die nächsten Tage ein. 

Heute segeln wir zur Naturschutzinsel Caprera, wir haben eine Boje reserviert. Die Inselgruppe ist Naturschutzgebiet es darf nicht geankert werden. Nur in der grossen Bucht liegen Bojen für die Schiffe, die Bojen müssen vorab reserviert werden. Wieder haben wir guten Wind und können bis nach Cabrera segeln. 

Dort gibts einen Landgang mit Besteigung der Burg und um den Wasserverlust auszugleichen einem Liter Sangria bei der einzigen kleinen Bar auf der Insel. 

Via Santa Ponsa gehts weiter der Westküste entlang. Dort finden wir ein kleines Fischerdorf, ankern, und geniessen das Abendessen und den Sonnenuntergang im einzigen Restaurant weit und breit. 

Zurück auf dem Schiff werden wir vom starken Schwell überrascht, das Schiff "schüttelt" sich in den Wellen. Wir entscheiden weiter zu fahren und einen ruhigeren Ankerplatz zu suchen. Im Dunkeln, ankern wir hinter einem Felsvorsprung, hier ist es etwas ruhiger aber die Nacht bleibt unangenehm. 

Am nächsten Morgen gehts weiter nach Søller.

 

 

 

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Mallorca

Es soll etwas Südwind geben. Doch wir verlassen Ibiza mit Motorkraft, erst draussen auf offenen Meer kommt der Wind, 10 Knoten, das reicht zum Segeln. Wir können die halbe Strecke nach Mallorca segeln, Gewitterwolken sind am Himmel, das bringt immer wieder Wind. Segel auf, Segel einrollen, usw ... 

Am späten Nachmittag erreichen wir Santa Ponsa, eine geschützte Bucht an der Südwestküste von Mallorca. 

Es liegen bestimmt 80 Schiffe hier, schwierig einen guten Ankerplatz zu finden. 

Die Bucht von Santa Ponsa war vor einigen Jahren auch Ankerplatz der Kreuzritter welche von hier aus die Sarazenen von Mallorca vertrieben haben. Ein Kreuz steht zur Erinnerung an der Einfahrt zur Bucht.

Wir bleiben zwei Tage, dann ist es uns zu eng. Wir suchen uns einen Ankerplatz nur einige Meilen entfernt an einem Sandstrand. (Calla Fornells). Standbars mit TV inkl. EM-Final Portugal-Frankreich 1:0  Che sorpresa.

Am Montag segeln wir nach Palma, Gloria und ihre Kids, Sara, Marco und Dario kommen am Dienstagabend.     7 Meilen vor Palma finden wir eine kleine Bucht. Wir fahren durch eine breite Öffnung in der Felswand in die Bucht mit sandigem Grund, perfekt zum Ankern. In die Felswand sind Höhlen gemeisselt, das sind Sarazenengräber, die erkunden wir am nächsten Morgen auf unserem Walk. Anker auf und nach 2 Std sind wir im Hafen von Palma. Um 22 Uhr holen wir unsere Gäste am Flughafen ab. Am nächsten Morgen Stadtbummel und Shopping, vor allem Barca-Fanclub-Shop war für Dario interessant.

 

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Ibiza

Wir ankern in ruhigen Buchten, nahe an den Felsen. Nur einmal liegt der Anker vor der Kleinstadt San Antonio und wir bekommen die ganze Wucht der Ibizapartyscene zu sehen. Da ist was los mit Partys, nächtelang in dunklen Kellern oder auf grossen Partybooten. Ticketcorner gibt haufenweise und viele hübsche Girls, fast nur mit Tattoos bekleidet, die aus ganz Europa eingeflogen sind. 

Ibiza ist mit Pinienwäldern grün bewaldet und an der Küste schroff felsig. Formentera habe ich sanfter in Erinnerung. 

Wir finden immer eine ruhige Bucht für unser Schiff, es sind aber viele Yachten unterwegs, so ist es an den guten Ankerplätzen oft eng. In Ufernähe liegen die "Kleinen", draussen die Megayachten. Einige von den "Grossen" können gechartert werden, die Woche für 400'000 Euro !!!!!!  Vermutlich nicht alles inklusive. Aber mit

20 Mann/Frau Besatzung. In der schmalen Bucht Badella finden wir sogar eine freie Boje, so ein Glück.

An der Nordküste treffen wir René und Babs wieder, sie ankern in  einer ruhigen grossen Bucht, wir finden sie mit dem Feldstecher, wir ankern in der Nähe. Dann kommt auch Luna, die beiden Holländer die wir in San Antonio kennen gelernt haben. Zum Apéro treffen wir uns alle auf der Momentum. Gioia muss zu Hause bleiben, da Salty keine 4-beinigen Besucher mag. 

Das wird unsere letzte Nacht in Ibiza, am Freitagmorgen segeln los, rüber nach Mallorca.

Kurs 62 Grad und 52 Meilen.

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Formentera

Sogar der Sternenhimmel war anders hier, der Nachthimmel war übersät mit Sternen, kein störendes Licht weit und breit. Am Morgen gibts schon vor dem Kaffee ein Bad. Dann bekommen wir Besuch, Babs und René von der Momentum, Freunde aus Lagos kommen mit dem Dingi. Welche Überraschung. 

Dann mit dem unserem neuen Dingi ans Ufer, 2x Orangenjus = 9 Euro. Uppps das sind aber andere Preise hier !

Am Mittag ist Anker auf und wir segeln rund um die Südspitze von Formentera in eine geschützte Bucht. Wir segeln einer herrlichen Felsenküste entlang, alles Sandstein, von den Gletschern gepresster Sand. Formentera scheint wüstenhaft, keine Bäume, wenig Vegetation und grosse Salzlagunen im Norden der Insel. Vor allem aber viele Sonnenhungrige die mit der Fähre von Ibiza kommen, fast alles Italiener. 

Die Momentum, eine HR42, liegt schon in der Bucht, René kommt uns mit dem SUP entgegen, Salty der Hund ist auch dabei. 

Wir erkunden die Kliffs in der Nähe mit dem Dingi, elegant geschwungene Muster in den Felsen. Felsbuchten wie Kathedralen, da hat vor vielen Jahren, Bob Marley ein Privatkonzert gegeben.

Wir staunen über die kleinen Hütten am Ufer mit den Schienen ins Wasser. Das sind die Hütten für die Fischerboote. Da die ganze Insel felsig ist, ziehen die Fischer die Boote auf Schienen an Land. 

 

Am nächsten Tag segeln wir wieder nach Norden und ankern an der nördlichen Landzunge von Formentera. Sandstrand und türkisfarbiges Wasser. Die Megayachten sind auch hier, grösser gehts fast nicht! 

Unser täglicher Spaziergang auf der Suche nach Internet führt zu einem Strandrestaurant. Wir finden Platz an der Bar, das Restaurant ist ausgebucht, die Preise uperclass, hier gibts auch mit Bestechung keinen Platz. Es ist das Lieblingsrestaurant von Roberto de Niro. Alles vom Feinsten und das - draussen am Strand. 

Am Samstagabend gibts Sturm aus Osten, wir liegen an der Westseite der Landzuge, also im geschützten Wasser, aber der Wind bläst die ganze Nacht mit bis zu 31 Knoten, ca. 50 Km/h. Das zerrt ganz schön am Anker, der hält aber bravurös. Auf der Ostseite der Landzunge brechen die Wellen am Strand. 

Am Sonntagabend, nachdem sich der Wind gelegt hat, segeln wir die 10 Meilen rüber nach Ibiza.

 

 

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rüber nach Formentera

Wir verlassen Alicante am frühen Morgen, es herrscht wieder Nordostwind. Das heisst wieder 3 Meilen bis zum schützenden Cap von Alicante rausmotoren, dann unter Segel bis nach Campello. Das sind nur 10 Meilen wir sind vor Mittag dort. Wir bleiben bis am nächsten Nachmittag, erkunden den kleinen Ort. Dann legen wir am 29. Juni um 16 Uhr ab und motoren bis nach Benidorm. Das sind 14 Meilen. Vor der Hotelhochburg legen wir den Anker auf 6 Meter Wassertiefe in den Sand. Die Nacht ist unruhig, da der Wind auf Süd gedreht hat und ein Schwell aufs Ufer zuläuft. 

Bei Tagesanbruch gibts zuerst Kaffee, dann Anker auf, und mit dem Motor raus aufs Meer. Marina hat Migräne und bleibt liegen. Wir haben echt Glück, der Südwind kommt immer stärker, Segel setzten, Motor aus, Kurs Formentera. Dieser schöne Wind war nicht angesagt, eher Windstille. Aber der Wind hält durch bis Formentera. 

Wir passieren den 0 Meridian, wir sind wieder östlich von Greenwich. Bald verschwindet das Cabo de la Nao im Dunst. Festlandspanien adée.

Zum Mittagessen gibts einen Teil des feinen Rindsvoressen. Leider liegt Marina noch immer flach und ist bleich im Gesicht. 

Dann nur blaues Meer rundum, bis Formentera auftaucht dauerts noch lange, die Insel ist sehr flach. Zuerst sehen wir Ibiza. Um 19.30 Uhr nach 72 Meilen sind wir an der Westküste von Formentera, in der vom Südwind geschützen Bucht Cala Soana. Suchen einen Platz für unseren Anker mitten in den vielen anderen Schiffen die schon da sind. 

Die Skyline ist hier total anders als gestern vorn Benidorm, Natur pur. Das Wasser glasklar und leuchtend blau. 

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Formentera-Cross-Menue

Für die lange Überfahrt nach Formentera wollen wir was Feines zu essen haben und so koche ich uns einen Eintopf. 

Ich habe folgendes eingekauft: 1,1 kg Rindsragout vom 1 jährigen spanischen Rind, 5 Kartoffeln, 4 Karotten, 1/4 Kürbis, 4 Knoblauchzehen, 2 grosse Zwiebeln, 3 dl Rioja und Bouillon.

Das sollte für 2 Personen und einen Hund reichen. Zuerst 5 Fleischstücke für den Hund beiseite legen.

Dann in einer grossen Pfanne alle Zutaten zusammen 1 1/2 Std. köcheln lassen. Würzen mit dem leuchtend rotem Chilly vom Nebengraben, danke Urs. 

Das kochen ist nicht ganz einfach bei dem Schwell an der Beach von Benidorm. Der Duft nach Essen und Gewürzen weht durchs ganze Schiff, ich freue mich schon auf Morgen. Es ist jetzt schon fast 22 Uhr, draussen ist es dunkel, wir sind bereit für die Überfahrt, immer 82 Grad steuern, dann kommen wir sicher an. 

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unsere Dingi Geschichte

Wir haben bei unserem alten,orangen Metzeler Dingi in Ferragudo das Ventil abgerissen. Dann Lagos ein günstiges Occasiondingi gekauft. Wir konnten uns nicht für ein neues Entscheiden, wussten nicht welche Grösse optimal ist, welchen Boden das Dingi haben soll, welche Marke die beste ist. Doch das "Graue" passt gut zum Schiff, nach dem gründlichen putzen darf der neue Tender aufs Schiff.

Unterwegs hat plötzlich auch das "neue Quicksilver" Luft verloren. Wir haben geflickt und es hat nichts genützt. 

Wir sind rumgerannt bei sengender Sonne und haben nie ein passendes Dingi gefunden, nie war ein Exemplar ausgestellt, wir konnten nur in den Katalogen blättern. 

ABER, hier in Alicante steht ein Zodiac im Segelshop. Wir entscheiden uns das weiss/graue 2 Meter lange, 22 kg schwere Beiboot zu kaufen. 

Es ist zwar klein, aber für 2 Personen und Gioia ist genug Platz. 

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Alicante

schöner Yachthafen, Restaurants am Pier, Seglershops, und direkt am Rande der Altstadt gelegen. Was will man mehr. 

Alicante unterscheidet sich bis jetzt von den andern Städten, dass alle Restaurant in der Altstadt auf der Strasse lange Tische aufgestellt haben und die Leute draussen bedient werden, die engen Gassen haben fast immer Schatten. 

Wir finden schöne Plätze und Kirchen, Gassen und Ecken zum Verweilen. Gioia tragen wir meistens, es ist ihr zu heiss auf den Pflastersteinen. 

Diese Woche ist  jeden Abend, Mitternacht, Feuerwerk, Gioia hat keine Freude, aber es ist jedes mal viel Spektakel und Krach.

 

 

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weiter nach Alicante

wir haben genug gesehen vom Mar Menor, Hotels, schöne sanfte Sandstrände aber das Wasser ist nicht klar und kristallblau.

Ich hole schon vor 8 Uhr morgens den Anker auf, wir wollen um 10 Uhr bei der geöffneten Brücke raus aufs Meer. Marina steuert und keiner schaut in die Karten oder Handbücher, so fahren wir zwischen einer Insel und dem Festland auf eine Untiefe. Keine Seezeichen, kein Hinweis auf unserem Kartenplotter. Aber wir hängen fest! Nach vielen Versuchen mit dem Motor und Segel und "schaukeln" finden wir eine Weg runter von den Steinen. Marina hat unsern neuen Weg mit dem Blei ausgelotet. 

Danach haben wir in den Karten und Handbücher nachgesehen, im Handbuch war die Untiefe deutlich eingezeichnet, aber es steht auch, dass jedes Jahr über 20 Schiff von der Untiefe runtergeholt werden müssen. 

Wir schaffen die Brückenpassage erst um 12 Uhr, dann gehts aber mit viel Wind und Wellen Richtung Norden, 

das exakte Steuern zwingt uns im hier und jetzt zu sein. Die Gedanken schweifen noch immer zum Malheur vom frühen Morgen.

Am späteren Nachmittag entscheiden wir uns nach Santo Palo reinzusegeln, nach Alicante wären es noch mehr als 2 Std weiter.  Wir bleiben dort nur 1 Nacht. 

Am nächsten Morgen gehts mit dem Motor gegen Wind und Wellen bis war das nächste Cap umrundet haben, dann können wir Segel setzten und mit stürmischem Nordostwind der Küste entlang nach Alicante segeln. Wir sind wieder mal alleine unterwegs, traut sich kein anderes Schiff raus? Der Wind pfeifft mit 25 Knoten durch die Wanten, die Sonntagsduschen sind heute salzig !!

Wir segeln direkt in den grossen Hafen von Alicante und bergen die Segel im ruhigen Wasser hinter den hohen Hafenmauern. 

Nach der mühsamen Stunde mit dem Motor, waren die zwei Std. segeln Spass und Herausforderung. Wir bekommen den letzten Platz im Hafen, es wird Sommer alles ist ausgebucht, Glück gehabt.

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Mar Menor

Wir verlassen am 10 Uhr am Morgen Cartagena. Der Wind kommt aus Nordost und soll dann nach Osten drehen, da kommen wir mit wenig aufkreuzen weiter nach Norden. 

Es dauert dann aber doch viel länger als gedacht, wir hatten guten Wind, aber meistens von vorne. 

Beim Capo do Palo mit seinen Felsen kämpfen wir gegen Wind und Wellen, danach haben wir einen besseren Kurs und segeln zur Einfahrt ins Mar Menor. 

Das Mar Menor ist ein Binnenmeer, halb so gross wie der Bodensee, eingeschlossen, von einem breiten Dünengürtel, der mit Hotels überbaut ist. Die Einfahrt ist schmaler Kanal, dort müssen wir warten bis die Brücke aufgeht, das ist leider nur alle 2 Std.

Das Mar Menor ist nur 5 Meter tief. Wir ankern hinter einer Insel und bleiben noch eine zweite Nacht am Anker an einem Strand. 

 

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Cartagena

Wir verlassen die ruhige Ankerbucht und segeln raus auf Meer. Der Wind kommt uns entgegen, wir müssen aufkreuzen, nach 1 Std. sind wir am Cap und sehen rein in die Bucht von Cartagena. Dann sind es noch 8 Meilen und wir segeln durch die Einfahrt in den grossen Hafen, wo wir die Segeln bergen. Dann rufen wir über Funk Kanal 9 die Marina Cartagena und fragen nach einem Liegeplatz.

Wir legen uns längs an den Steg, direkt an der Promenade, nahe der Altstadt. Yan und Carolann, die wir aus Lagos kennen begrüssen uns. 

Wieder eine schöne Stadt die zu besichtigen sich lohnt. Die Häuser in der Altstadt haben alle verglaste Erker und geben der Stadt einen speziellen Charakter. Die Römer waren auch hier. Der starke Nordostwind zwingt uns 3 Tage hier zu bleiben, dann gehts am Donnerstag weiter zum Mar Menor. 

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weiter zur Traumbucht

Wir lassen Garrucha hinter uns, mal sehen wo der nächste Liegeplatz ist, je nach Wind. Der bläst aus Südost, wir segeln der Küste entlang, immer näher ans Ufer, bis wir in Aguilas "landen". Wir ankern vor dem Hafen, sicher und ruhig. Dort bleiben wir 2 Tage, weil Flaute ist. Im Zentrum gibts einen tollen Park. 

Dann gehts am Sonntag weiter, wir setzten zum ersten Mal den blauen Blister, wir segeln mit schwachem Wind Richtung Cartagena, dann sehen wir eine tolle windgeschützte Bucht. Segeln dort rein, und lassen den Anker auf 4 Meter Wassertiefe in den Sand fallen. Da unser CQR Anker sich nur schlecht eingräbt geben wir 30 Meter Kette. Das muss genügen für ein sicheres liegen.

Mit dem Dinghi ist es nicht weit ans Ufer, für einen Spaziergang mit Gioia. Am Abend schaue ich dem Match Schweiz-Frankreich in der Bar am Strand. Die Serenita schaukelt am Anker und Marina hat Ankerwache. 

Am Montagmorgen gibt es ein Bad im glasklaren Wasser, Gioia kommt auch mit. 

Dann nochmals ans Ufer zum Kaffee und Internet, und die Aussicht vom Hügel über die Bucht geniessen. 

Wir geniessen die Stunden schaukelnd am Anker, die Sicht auf das Palmengesäumte Ufer. 

Am Mittag segeln wir los, noch 14 Meilen bis Cartagena. 

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Carrucha, der sichere Hafen

Die Sonne steigt aus dem Meer und wir sind bald bereit zum Lossegeln. Anker auf und raus aus der schönen Bucht. Es hat noch nicht viel Wind am frühen Morgen, die Sonne muss erst noch aufheizen. Doch um 10 kommt der Südwestwind. Immer stärker und stärker, auf Kanal 9 haben wir die Sturmwarnung gehört. Unser Ziel ist Carrucha, 6 Std sollten wir bis dorthin benötigen. Dann steht uns auch noch ein Kriegsschiff im Weg und zwingt uns auszuweichen, gibt die Koordinaten für die Schiessübungen bekannt. Hoffentlich sind wir nicht im Zielgebiet.

Dann kommt die Stadt in Sicht, dort stellt der Wind sogar ab und wir motoren die letzten 3 Meilen. 

Carrucha ist bekannt für die feinen roten Garnelen. Das Kilo kostet 28 Euro, eine Portion im Restaurant 24 Euro.

Die Schweiz spielt unentschieden gegen Rumänien. 

Wir können uns am nächsten Morgen nicht entscheiden, ob wir weiter sollen oder noch eine Nacht im Hafen bleiben. Dann erlöst uns der Hafenkapitän von der Unentschlossenheit, die Küstenwache hat wieder Sturmwarnung rausgegeben und wir müssen die nächste Nacht im Hafen wegen dem Sturm nicht bezahlen. 

Die Holländer neben uns sind trotzdem weiter, direkt nach Caragena. Am Mittag gehts los mit der Starkwind, die Wellen und der Schwell kommen in den Hafen rein, das Schiff schüttelt an den Festmachern. Wir bringen noch mehr Leinen mit elastischen Dämpfern aus, mit den Muringleinen ziehen wir das Schiff vom Steg weg. So sicher ist der Hafen auch nicht, wir haben ein mulmiges Gefühl wenn Serenita so an den Leinen zerrt.

Abends um 8 Uhr ist der Wind weg und im Hafen wird es schnell ruhiger. 

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Puerto Genovese

Nach den drei Tagen in Almerimar sind wir der Küste entlang gesegelt. Am Abend in Roquetas de Mar geankert. Dann weiter nach Puerto Genovese. Das ist eine wunderschöne, unverbaute Bucht hinter dem Capo do Gata.  

Der Anker liegt in 3 Meter Tiefe. Wir schwimmen und geniessen die Ruhe. Nur der Schwell ist unangenehm, das Schiff schaukelt im unruhigem Wasser. 

Nach 18 Uhr gibts einen Ausflug an Land, das Dingi wird aufgepumpt, es verliert immer wieder Luft. Dann rudern wir die 150 Meter an den Strand. Das Schiff dümpelt vor dem Felsen mit dem weissen, roten und schwarzen Gestein. 

Der abgelegene Strand ist gut besucht, da eine Strasse über die Berge herführt. Die Kulisse ist wie in der Wüste, Kakteen und Agaven. Wir wandern bis ans Ende von der Bucht und geniessen den Ausblickt über die Bucht raus aufs Meer. 

Zurück auf dem Schiff senkt sich die Sonne langsam über die Berge von Andalusien. Dann kommt ein eindrücklicher Sternenhimmel zum Vorschein. Hier gibts keine störenden Lichter, nur unser Ankerlicht im Top vom Mast. 

Die Nacht ist unruhig, kein Wind aber der Schwell schütteln das Schiff, ich falle fast aus der Koje!

Am Morgen weckt uns die Sonne die direkt aus dem Wasser aufsteigt. 

 

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mit kleinen Schritten weiter

Nach den beiden stürmischen Tagen, hat der Westwind abgestellt. Wir segeln und motoren nur kurze Strecken und ankern in Herradura und Almunecar. Dann segeln wir weiter der Küste entlang und ankern bei der Felswand von Calahonda. Meistens sind die Nächte unruhig, da wir nie in einer geschützen Bucht sind, wir sind also immer dem Schwell ausgesetzt. Meistens gibt es ab Mittag etwas Wind, der bringt uns bis nach Adra. 

Dort bleiben wir eine Nacht am Anker am Strand, Adra scheint nicht touristisch zu sein, darum sind die Steak so riesig. Ich hab eines gekauft, 1,2 kg hat der Metzger auf die Waage gelegt. War super abgehangen und gut gelagert. 

Der nächste Schlag geht bis nach Almerimar, dort ankern wir am Abend vor dem Hafen. Wieder unruhig die lange Nacht. 

Am Morgen sitzen wir im dichten Nebel, sehen kaum 50 Meter. Wir warten und hoffen, dass kein Fischerboot vorbeifährt. Das Nebelhorn liegt für den Notfall bereit. Um 9.30 Uhr wagen wir die Fahrt in den nahen Hafen. 

Nur auf dem Kartenplotter (Bildschirm mit Karte) sehen wir unser Fahrt zum Hafen, so kommen wir langsam und sicher in den riesigen Hafen von Almerimar. Einer Retortenstadt, Hafen, Golfresort und rundherum 100erte von Appartements. 

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Rock and Roll, im Wind

Fuengirola, eine Stadt mit vielen Hotels und schönen langen Stränden, heute ist gerade Harley-Davidson Treffen. Rock-and-Roll is back.  Doch wir wollen den Westwind nutzen um weiter Richtung Almeria zu segeln.

Unser Zielhafen für heute ist Torre de Mar, La Caleta de Velez, nur ca. 20 Meilen. 

Heute sind wir nicht alleine unterwegs, es ist Samstag und einige Schiffe segeln Richtung Malaga. Doch draussen vor Malaga wird der Wind stärker, die anderen Segler sind verschwunden, wir rauschen dahin, Windstärke 8 über 35 Knoten Wind. Rock-and-Roll mit Wind und Wellen. Die Wellen kommen direkt von hinten, oft befürchten wir die Wellen überspühlen das Schiff, doch sie rauschen unten durch, wir müssen aufpassen, das das Schiff nicht querschlägt. Ein bisschen mulmig ist es schon, da die Wellen direkt von hinten kommen. Die Wellen sind sicher 4 Meter hoch, doch die Serenità bleibt auf Kurs und wir fühlen uns sicher. 

Dann sind wir vor Velez, doch wieder die Entscheidung weiter zu segeln, da die Wellen direkt auf den Hafen zulaufen. Nochmals 15 Meilen weiter bis nach Marina del Este, La Mona. Dort sind wir sicher hinter den Felsen in einem kleinen Luxushafen. Eduro 45.-- pro Nacht !!   

Wir sind froh, ruhig schlafen zu können und bleiben eine Nacht an den idyllischen Ort und es ist schon spät am Abend. 

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mit Sturm über die Strasse

Wir machen die letzten Einkäufe im Gemüse- und Fischmarkt von Ceuta. Dann legen wir um 10.30 Uhr ab. Beim Rausfahren setzen wir das Grosssegel und machen das erste Reff (verkleinern das Segel) rein. Kaum aus dem Hafen, sind wir schon im Starkwind der durch die Strasse von Gibraltar bläst. Ab geht die Post... der Wind kommt ideal von der Seite, wir rauschen durch die Wellen. Das Wasser schäumt, es bläst mit über 30 Knoten, Windstärke 7 in den Böen bis 8. Wir legen vorsorglich mal die Schwimmwesten an. Die Strasse von Gibraltar ist wie eine Düse, hier wird der Wind kanalisiert und verstärkt.

Die Tanker, die hier auf ihren vorgeschriebenen Wasserstrassen fahren müssen kommen uns nur 2 mal in die Quere und wir weichen aus. Dann kommen wir der spanische Küste näher, der Felsen von Gibraltar ist noch lange über das Heck sichtbar. Wir wollen in der Nähe von Marbella, in einen kleinen Hafen, doch die Wellen und der auflandige Wind sind zu stark, das scheint mir zu gefährlich, also segeln wir nochmals 3 Std weiter bis Fuengirola. Dort gibts einen sicheren Hafen mit grosser Einfahrt. Wir sind um 20 Uhr am Steg, der Hafenmeister bestaunt unser vom Wind und Welle zerzausten, wilden Haare. 

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Ceuta, spanische Enklave

Nun ist genug Afrika, wir sind schon einige Tage hier, haben viele Eindrücke von Marocco erhalten. Rick und Joffrey mit ihren Schiffen wollen bis zum einsetzenden Westwind hier warten, wir beschliessen nach Ceuta zu segeln/motoren um was Neues zu sehen. 

Also Abmeldungsprozedere im Hafen, Hafenbüro, Polizei, Zollbehörde, die sind zum Glück alle Tür an Tür. Dann legen wir ab und motoren nordwärts. Nach 3 Std sind wir in Ceuta mitten in der grossen Stadt. Kulturschock !!!!

Lautes Spanien, viele Menschen auf den Strassen, spielende, lärmende Kinder, laute Spanier in den Kaffees und Bars. Die Stadt hat einige Sehenswürdigkeiten, Stadtmauern, Parks und eine Fussgängerzone zum Zollfrei einkaufen. 

Wir bleiben nur eine Nacht dann soll es mit dem angekündeten Westwind über die Strasse von Gibraltar der spanischen Küste weiter nach Osten gehen. 

 

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Gibraltar

Wir liegen mit der Serenità unter dem Felsen von Gibraltar hinter der Landepiste in La Linea. Zu Fuss sind es 20 Minuten, bis zum Stadtrand von Gibraltar. Wir sind jeden Tag drüben, es gibt viel zu sehen und zu entdecken.

Am Montag gehen wir zu Fuss los, über die Landebahn rein in die Mainstreet mit den vielen Shops, wir sehen die historischen Gebäude, weiter gehts bis zum Botanischen Garten. Wir finden eine Mac-Shop für unsere ungeklärten Fragen und einen Bikeshop der mein Brompton-Klapprad wieder flickt. Super. Neue Pedale, neue Kette und neuen Zahnkranz für 60 Euro. 

So können wir am Mittwoch Gibraltar mit dem Velo erkunden. Gioia muss das Schiff bewachen. Wir strampeln durch die Gassen und Tunnels bis es nicht mehr weiter geht. Wir sind am Europa-Point angelangt und haben freie Sicht über die Strasse von Gibraltar nach Afrika. Nun schieben wir die Velos auf den höchsten Berg, wir wollen die Affen sehen, die Aussicht geniessen und einen Blick ins Mittelmeer werfen. Bei der Hitze echt anstrengend, es ist so steil, dass wir nachher die Räder sogar runter schieben müssen. Die Sicht ist herrlich, wir sehen weit unten im Hafen unser Schiff. Die frechen Affen sind auch oben auf dem Berg, wir müssen aufpassen, dass sie uns nichts klauen. Am Abend sind wir todmüde und Gioia freut sich riesig, dass wir wieder da sind.

Gibraltar lohnt sich zum Einkaufen, so verlassen wir den speziellen Ort mit vielen neuen Errungenschaften: 

Epifanes (Holz- Lack für das Schiff) Cognac und Whiskey für die Schiffsbar, ein neues Objektiv für die Nikon und ein paar Schäkel für Serenità. Alles Zollfrei. 

Gibraltar mit den vielen Shops, Schmuck, Uhren und Kleidern ist so ganz anders als das einfache Leben im spanischen La Linea. 

 

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durch die Meerenge von Gibraltar

Den guten Wind der nur heute Sonntag aus Westen bläst, nützen ca, 6 Yachten um nach Gibraltar zu segeln. Doch die Meinungen über die genaue Zeit für das lossegeln sind grundverschieden. Wir berechnen, dass wir um 11 Uhr lossegeln sollen, doch die Crew von "Yohanna" starten schon um 9 Uhr. Die Franzosen auch! Der Deutsche mit dem Kat will erst um 13 Uhr los. Wir ändern unsere Meinung nicht, 11 Uhr , so sollten wir immer etwas Strom von hinten haben und der Wind wird auch zunehmen am Nachmittag. 

Sonntagmorgen -  "Yohanna" geht, die Franzosen gehen. 

Schlussendlich starten wir schon um 10.15, wir können es wohl kaum erwarten ins Mittelmeer zu kommen. 

Der Wind meint es gut mit uns, doch die Strömung ist bis nach Tarifa, dem südlichsten Festland Punkt von Europa, immer etwas gegen uns. Sind wir zu früh los? Von weitem schon erkennen wir durch den Dunst die Berge von Afrika. Ein spezieller Moment. Vielleicht wollen wir ja noch dorthin!?

Kaum haben wir in Tarifa den Leuchtturm gerundet, dreht der Wind noch mehr auf, wir bergen das Grosssegel und segeln nur noch mit der Genua. Nun haben wir die Strömung mit uns und der Wind steigert sich auf Sturmstärke. Wir rauschen mit 8 Knoten Richtung Gibraltar. Dann sehen wir den "Felsen", eindrücklich und mächtig, wir staunen. 

Dort in der riesigen Bucht mit all den vielen Tankern und Fähren wird es ungemütlich, der starke Wind und sehr viele Wellen aus allen Richtungen zwingen uns den Motor zu starten. Der Wind stellt sogar kurze Zeit ab in der geschützen Bucht. Wir steuern den Hafen von La Linea an, dort ist ein neuer Hafen direkt hinter der Landebahn von Gibraltar.

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auf nach Barbate

Wir verlassen Rota, das uns sehr gefallen hat. Der Hafen war ruhig, kein Lärm nur der Wind und die Rufe von den Möven. 

Mit wenig Wind, der aber immer stärker wird segeln wir der Küste entlang nach Südosten. Unser nächster Stopp ist in Barbate das sind wieder fast 40 Meilen also ca. 8 Std. unterwegs sein.

Wir segeln nahe der Küste, Sonnenschein, blaues Meer, raumen Wind, was will das Seglerherz noch mehr? Wir segeln ganz nah am berühmten Kap von Trafalgar vorbei, da war die grosse Seeschlacht zwischen den Spaniern und den siegreichen Engländer. Wir kämpfen nur mit der Strömung, rund Trafalgar ist das Meer wie eine Fluss und es ist nur 6 m tief. Wir gewinnen auch, gegen die etwas unheimliche Brandung. (Das ist sogar auf dem Foto zu erkennen) Dann gehts den Klippen entlang nach Barbate. Das Thunfischnetz weist uns den Weg zum Hafen.

Barbate ist uns unbekannt wir haben noch nicht viel davon gehört, viele Segler warten hier gutes Wetter für die Fahrt durch die Meerenge von Gibraltar ab. 

Wir kommen am frühen Abend im Hafen an, da ist nicht viel los, der Hafen riesig aber er ist fast leer. Wir treffen die Crew von "Yohanna", Sören und Vib. Die sind kurz vor uns eingelaufen, die waren mit uns in der Werft in Lagos.

Erst am nächsten Morgen spazieren wir ins Dorf, es ist ein langer Marsch rund um den riesigen Hafen. Barbate ist ein echter spanischer Ort, fast keine Touristen, keine Hotels, aber berühmt für den Tunfischfang und die Verarbeitung von Tunfisch. In der Markthalle wird der Tunfisch in vielen Qualitäten angeboten. 

Wir lassen uns im Fischer Club verschieden Thunfischsorten auftischen. 

Am Samstag besuchen wir eine Fabrik die Thunfisch verarbeitet, zB. in Dosen verpackt, oder Thunfisch geräuchert, oder gesalzen oder frisch verschickt. War sehr interessant, ein ausgewachsener Thunfisch ist ca. 8 Jahre alt und bis 400 kg schwer. Die Spezialität ist roter Thun der wird in grossen Netzen vor Barbate gefangen.

Am Sonntag soll der Wind auf West drehen, dann wollen wir die Reise nach Gibraltar starten.

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von Muros nach Baiona

Der Samstag in Muros war regnerisch und neblig. Wir haben das kleine Städtchen mit den schmalen, engen Gassen schnell erkundet. Die breite Promenade und der grosse Kirchplatz vor den alten Steinhäusern haben uns beeindruckt. An vielen Häusern, romanische Tor- und Fensterbogen. Den Abend haben wir in einem Fischlokal genossen.

Am Sonntag regnet es wieder stark, wir wollen trotzdem weiter, was neues erleben. Draussen auf dem Meer ist der Nebel stärker, wir sehen nicht viel, ab und zu die Küste. Wir erkunden uns anhand der Karte und sehen unsere Position auf dem Bildschirm. Am späten Nachmittag sind wir nach 27 Meilen, im Hafen von Pedras Negras, draussen an der Ria de Arosa. Auf halber Strecke nach Baiona am Ria de Vigo.

Rias sind grosse Einschnitte ins Landesinnere, da gibt es Dörfer und Häfen, in den Rias sind die Leute geschützt von den Atlantikwellen und Stürmen. Diese Einschnitte sind breite, grosse Flussmündungen.

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Adios La Coruna, Cap Finisterre

Am Dienstag ist Manfred aus Lindau in La Coruna angekommen. Zusammen wollen wir der Küste entlang weiter Richtung Algarve segeln.

Ich zeige ihm die schönen Ecken von La Coruna, wir geniessen zusammen in gemütlichen Bars den feinen Vino Tinto und kaufen für die nächsten Tage auf dem Fischmarkt ein. 

Ich mache einen Oel- und Oelfilterwechsel beim Volvo Penta, das war nötig, wir haben über 200 Std. den Motor benützt.

Dann am Donnerstag starten wir um 9 Uhr, es ist erst jetzt richtig hell. Der leichte Wind aus Nord, ist zu schwach, wir motoren den ganzen Tag und sind am Abend im kleinen Hafen in Camarinas. 

Am Freitagmorgen ein herrlicher Sonnenaufgang, wir fahren erst um 11 Uhr weg. Der Wind kommt nun aus Süden, draussen bläst es, Windstärke 4, wir kreuzen die ganze Strecke bis zum Cap Finisterre, das ist der westlichste Ort vom europäischen Festland. Wir sind nahe am Leuchtturm und sehen die Leute oben stehen. Es ist schon 17.45, wir haben noch 15 Meilen bis nach Muros, wir starten den Motor und fahren die letzte Strecke gegen den Wind mit der Maschine. Die Sonne geht unter als wir in den Rias de Muros einfahren. Noch 3 Meilen bis zum Hafen, es wird so schnell dunkel, dass wir bei Nacht eintreffen.

Die Häuser am Berghang und die Promenade sind beleuchtet und wir freuen uns den Ort kennen zu lernen. 

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Santiago de Compostela 

Marina fliegt vom Compostela zurück in die Schweiz. Deshalb fahren zusammen mit dem Zug nach Santiago de Compostela, wir wollen uns die Stadt und die Kathedrale anschauen, schauen wie die Stadt und die Pilger für einen Eindruck auf uns machen.

Mit dem Rapidtrain sind wir in 30 Minuten, ohne Halt in Compostela. 

Dann nach längerem Fussmarsch durch die Altstadt, stehen wir auf dem riesigen Platz, mächtig die grosse Kirche. Eindrücklich das Portal, das Ziel der Pilger, die hier ankommen. 

Nun im Oktober sind nicht mehr viele Pilger und Touristen hier, kein Anstehen vor der Kathedrale. Wir sehen einige Leute die den Jakobsweg gegangen sind, ist schon eine spezielle Atmosphäre, hier zu sein, am Ziel der langen Reise. 

Wir sind ganz bequem hierher gekommen, so, wie mit der Bergbahn auf den Gipfel. Keine Schweisstropfen wie die Wanderer, keine Blasen an den Füssen. Da wir niemanden ansprechen, erfahren wir auch nicht wieso die Leute diese lange Pilgerreise gemacht haben, wird wohl jeder mit sich selber ausgemacht haben. Die Stadt ist aber eine Reise wert, zu Fuss oder .....

 

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La Coruna

Sobald wir wieder Nachrichten aus der Schweiz empfangen konnten, haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass Luca, der Schwager von Marina gestorben ist. Nun musste schnell ein Flug in die Schweiz gebucht werden. Gioia konnte nicht mit, darum bleibe ich auch hier.

Nach den 57 Stunden Überfahrt, war bei mir die Anspannung weg und ich bekam Kopfweh und mir ging es schlecht, das war den ganzen Dienstag, dann gegen Abend kamen die Lebensgeister zurück. 

Am Mittwoch wurde die Salzkruste vom Schiff gefegt, und aufgeräumt, Marina hat Wäsche gewaschen und das Ticket für den Flug in die Schweiz war für den Donnerstag, ab Santiago de Compostela, gebucht. 

Viele Engländer und Neuseeländer liegen hier im Hafen, wir haben schon Einladungen für Aperos und werden rundum beraten und erhalten gute Tipps. Viele alte Seebären überwintern in Portugal, einige segelten im Sommer in Schottland oder den USA. 

Wir erkunden die Altstadt mit den Velos, wir sind überrascht wie günstig hier das Essen und das Bier ist. Für 13 Euro essen wir beide am Mittag, inkl. Getränke und inkl. Kaffee. Ein neuer Zahnartztermin wird ausgemacht, das Provisorium ist schon nach 2 Wochen rausgefallen.


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