Leinen los, ohne Marina

 

Im Hafen von Pytagorion warten wir auf Martina, die mit uns die nächsten 10 Tage begleitet. 

Nach einem gemütlichen Tag im Hafen und für Martina mit dem ersten Bad im kühlen Meer und 

dem Spaziergang durch die Gassen mit den vielen Souveniershops gibts zur Happyhour das leckere

Gelato in der Fussgängerzone. 

Am nächsten Morgen legen wir ab, segeln der Küste entlang an einen abgelegenen Ankerplatz, weg vom Rummel von Pytagorion. 

Danach gehts wir weiter nach Vathy der Hauptstadt von Samos, leichte Winde bringen uns bis kurz vor Vathy, nach dem Badehalt in einer Bucht, frischt der Wind auf und wir brauchen den Diesel um nach Vathy rein zu fahren. Dort legen wir uns an den langen Pier, wir sind die einzigen Gäste, Vathy ist nicht so beliebt bei den Seglern. Die Stadt ist laut und es stinkt nach Abwasser im Hafenbecken. 

Die Einkaufsmöglichkeiten sind hier aber sehr gut, so bunkern wir Gemüse und Wasser für die nächsten Tage. Ein Geheimtipp ist die Bäckerei mit den vielen süssen Leckereien, Martina kauft so viele ein, dass wir die nächsten Tage immer wieder Kaffee und Dessert haben!

Wir zelebrieren den Abschiedsabend von Marina in einer Taverna in den Gassen beim Hafen. Wir haben eine gute Wahl getroffen, das Essen ist spitze und dazu gibts noch griechische Gitarrenklänge.

Am nächsten Morgen heisst es Abschied nehmen von Marina, sie muss in die Schweiz einen Fuss, vielleicht beide, operieren. Nach vier Jahren unterwegs, ist es erst das zweite Mal, dass ich ohne Marina unterwegs sein werde. 

Sie bleibt noch ein paar Tage in Samos, bevor am 16. Juli der Flug in die Schweiz startet. 

Martina und ich fahren um 10 Uhr von Vathy weg, 54 Meilen liegen vor uns, wir wollen nach Chios. Falls aber der Wind nicht mitmacht, werden wir vorher in der Türkei in einer Bucht ankern. Nicht ganz legal, aber wenn uns die Küstenwache nicht kontrolliert …..

Doch nach 2 Std Motorfahrt kommt der Westwind und wir segeln der Türkischen Küste entlang, dann dreht der Wind auf Nord und unser Ziel, Emporio, in Chios kommt langsam in Sicht. Kurz vor dem Dunkel werden erreichen wir die Bucht. Wir freuen uns, dass wir diese lange Etappe geschafft haben und begiessen das mit einem Ankerbier. Danach kochen wir das Nachtessen das wir zu später Stunde unter dem Sternenhimmel geniessen. 

Am nächsten Morgen ankern wir ausserhalb der Bucht, am schwarzen Strand, dem schönsten von Chios, eindrücklich die bizarren Felswände und die schwarzen Kieselsteine am Strand.

Danach fahren wir weiter in die Stadt Chios, zuerst in den Fährhafen, doch als am nächsten Morgen der starke Nordwind aufkommt legen wir sofort ab und fahren 2 Meilen gegen Sturm und Wellen in den Yachthafen bei den restaurierten Windmühlen,, dort liegen wir sicherer und können trotz stürmischem Wind, die Serenita für einen Tag alleine lassen, wir haben ein Auto gemietet. 

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