Symi, Perle oder Trüffel im Dodekanes

 

Die zerklüftete, kleine griechische Insel nahe der türkischen Küste besuchen wir immer wieder gerne. Die Stadt mit den pastellfarbenen Häusern die sich den Berghang hinauf zu türmen scheinen und das Hafenbecken im Zentrum machen diese Stadt so sehenswert. Symi war früher ein Ort mit 11 Kirchgemeinden, so stehen auch 11 grosse Kirchen verstreut auf den Bergrücken rund ums Zentrum.

Wenn am Abend die Touristen mit dem Ausflugsschiffen wieder nach Rhodos weggefahren sind und die Tavernen beleuchtet sind wird es richtig gemütlich in der Stadt. 

Was wir diesmal in Symi entdeckt haben sind die vielen Ankerbuchten. Mit Barbara haben wir ganz im Süden eine ruhige Bucht gefunden, dort ankerten wir im leuchtend blauen Wasser an einem Sandstrand. 

Nachdem Barbara nach Rhodos zurück gefahren ist sind wir am nächsten Tag an die Westseite von Symi und haben den Anker hinter einem kleinen Kloster in den Sand gelegt. Ein Traumplatz. 

Wir sind dem Ufer entlang zu verlassenen Bauernhäusern spaziert, haben das Kloster besichtig und den Schmetterlingen auf dem blühenden Oregano zugeschaut und den Duft der vielen Kräuter eingeatmet. Nach Thymian, Salbei und Oregano duftet die Morgenluft mit der einstrahlenden Sonne.

Als Dankeschön an diesen Ort haben wir soviel Plastikabfall am Ufer eingesammelt wie wir auf dem Schiff Platz hatten. 

In Nisyros hat der Tavernenwirt gestaut über so viel gesammelten Unrat. Den Plastik schmeisse ich in die grosse, grüne Müllltonne von dort verschwindet er auf nimmer wiedersehen irgendwohin……

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