Von Karpathos nach Kasos und Kreta

Wir dem abwechslungsreichenTag auf Karpathos, verlassen wir die Stadt, nachdem wir unser Trinkwasser an der öffentlichen Wasserzapfstelle aufgefüllt haben.

Um die Südspitze von Karpathos war wenig Wind, so sind wir mit Motor bis nach Kasos gefahren. Im Hafen war wieder viel Platz und so konnten wir längsseits liegen. Die Portpolice war freundlich und hat uns für die Nacht nichts verrechnet. 

Dies ist einzige kleine Ort auf der steinigen Insel, auf der kein Baum wächst, es gibt zwei Tavernen beim Hafen, eine schöne orthodoxe Kirche und einen winzigen originellen Fischerhafen. Die kleinwüchsigen Ziegen sind vielleicht endemisch, solche Ziegen haben wir noch nie gesehen. 

Schnell haben wir den Ort erkundigt und uns angefreundet, die Ruhe hat uns beeindruckt.

Nur der Anleger für die Fähre scheint etwas überdimensioniert, da können bestimmt 50 Sattelschlepper parkieren!!! Für die Versorgung von dem keinen Dorf langt ein VW-Bus, den Rest fangen die Fischer im Meer. 

Am nächsten Morgen haben wir beim Fischer, fangfrisch eingekauft und sind zum Baden zur nahen unbewohnten Insel gesegelt. Nach diesem Stopp sind wir für die Nacht auf die Südseite von Kasos gesegelt, wo es einen geschützten Ankerplatz gibt, etwas unheimlich zwar, zwischen den gezackten, mächtigen Felswänden, aber mit einem kleinen Sandstrand und Sonnenschirmen. Schnell wurde es dunkel, nur der Sternenhimmel und der Mond der spät aufging haben die Konturen der Felswände erhellt. 

Am nächsten Morgen hatte der Wind wie angemeldet aufgefrischt, Nordwestwind wie fast immer hier zwischen Kasos und Kreta. So ging es schnell dahin, die Wellen waren nicht hoch und schon am frühen Nachmittag ankerten wir in einer winzigen Bucht, nicht weit weg vom Leuchtturm beim Nordostkap von Kreta.

 

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