Lindos

Mit starkem Nordwestwind segeln wir der Küste von Rodos entlang, nach 25 Meilen sind wir vor Lindos. Doch wir finden die Einfahrt kaum, so versteckt liegt die runde Bucht hinter den Felsen der vorgelagerten Inseln.

In der Bucht ist es fast windstill, trotz dem starken Wind draussen auf dem Meer. Wir ankern am Strand und geniessen ein erfrischendes Bad. Danach gehts mit dem Dingi ans Ufer und rauf auf den Berg, wo das Städtchen mit den verwinkelten, engen Gassen liegt. 

Wir sind überrascht, welch ein Schmuckstück die Ortschaft ist und eine Burg aus der Kreuzritterzeit, steht mächtig auf dem Felsen über der Bucht und dem Ort. 

Schon bevor im Mittelalter die Burg gebaut wurde, haben die ersten Griechen einen Athena Tempel hier oben gebaut. Viel ist in der Burg nicht zu sehen, die Weltkriegsgewinner haben das meiste mitgenommen. Doch die Aussicht lohnt den Weg nach ganz oben allemal. 

Nach einer ruhigen Nacht am Anker, gehts nochmals rauf in den Ort, wir trinken beim Kapitänshaus einen Kaffee. Viele Fassaden und Hauseingänge sind über 400 Jahre alt und reich verziert. Auch die kleine Kirche im Ort ist einmalig schön, wunderschöne Fresken an Wänden und der Decke. Lindos war eine unerwartet tolle Entdeckung für uns.

Die Serenità liegt weit unten im glasklaren, blauen Wasser. Am Nachmittag gehts weiter südwestwärts, doch es ist fast windstill, also muss der Diesel mithelfen. 

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