Von Marmaris bis Symi

Nach Marmaris segeln wir der Halbinsel Bozburun entlang, da gibt es einige tolle Buchten und Anlegestege die wir schon mal besucht haben. Meistens gehts ohne den Dieselmotor, drei Tage sind wir unterwegs von Marmaris bis Bozburun. 

Bozburun ist der letzte Ort auf unserem Türkei Abenteuer. Hier müssen wir ausklarieren. Das macht ein Agenten für uns, nur bei der Passkontrolle müssen wir persönlich erscheinen. 

Wir geniessen das Abendessen bei Osman, der Wirt ist sehr nett und hilfsbereit. Er vermittelte uns den Agenten und den Tankwart der den Diesel mit einem kleinen Tankwagen zum Pier brachte. Wir füllten unsere Dieseltanks, 250 Liter passten rein, ein Liter kostet hier nur 1 Euro.

War eine schöne Zeit in der Türkei, viele unberührte Natur haben wir gesehen und viele freundliche Menschen getroffen. 

Nun segeln wir die 14 Meilen rüber zur kleinen griechischen Insel Symi. 

Dort gibt es jetzt am Ende der Touristensaison genügend Platz im Hafen. Nun müssen wir uns wieder in Griechenland anmelden, da braucht es keinen Agenten, wir können alles selber erledigen, zuerst zur Passkontrolle, danach zum Zollamt, dann noch zur Hafenpolizei. Nach einem halben Tag rumlaufen und warten ist das geschafft, wir haben ein neues Transitlog. 

Symi ist eine kleine Stadt in einer geschützten Bucht, die bunten, gepflegten Häuser scheinen an den steilen Berghängen zu kleben. Wer die Treppen rauf steigt, kommt schnell ausser Atem.

Symi ist absolut touristisch, doch noch immer gibts die einfachen Fischer, die mit den kleinen Booten rausfahren und oberhalb vom Dorf tönt der Gesang der Mönche aus dem Kloster. Die Touristen beanspruchen die Einkaufszone dem Hafen entlang, zwei, drei Gassen weiter ist der griechische Lebens-Rhythmus noch immer der Alte. 

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