Rhodos

Den ersten Kaffee ab es schon früh vor Sonnenaufgang, da Marina den Hafenmeister von Rhodos angerufen hat und der ihr gesagt hat, wenn wir vor 14 Uhr im Hafen sind, gibts einen guten Liegeplatz. Marina war die ganze Nacht nervös, ob das mit dem Timing klappt. So sind wir bei Tagesanbruch los und der starke Wind von Norden hat uns bis vor den Hafen von Rhodos gebracht. 

Wir hatten einen tollen Platz direkt nach der berühmten Hafeneinfahrt, der Koloss ist leider schon lange nicht mehr da. Aber zwei Hirsche zieren die Einfahrt. 

Wir sind einige Tage geblieben, da zuerst Südwind angesagt wurde und dann am Donnerstag starker Sturm aus Norden. Da wurde es auch im Hafen nicht mehr gemütlich. So blieb uns genug Zeit die Stadt der Kreuzritter anzuschauen und die Museen zu besichtigen. Die Altstadt von Rhodos ist die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt Europas, eingefasst mit dicken Stadtmauern. Man glaubt immer wieder an der nächsten Ecke kommt einem ein Kreuzritter entgegen.

Als der Wind etwas abflaut segeln wir am Freitag weiter, der Küste entlang mit viel Wind nach Lindos. 

 

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