Von Marmaris nach Fethiye

In Marmaris warten wir ab bis der Medicane vorbei gezogen ist. Wir haben uns gegen den erwarteten Südsturm mit Anker und drei Landleinen gut abgesichert. 

Zum Glück gibts nur viel Regen der Hurrikan zieht mitten in der Ägäis nordwärts, wir werden verschont. 

Nun lösen wir die Landleinen und lichten den Anker. Das Regenwetter ist noch nicht ganz vorbeigezogen, so gibts einige Gewitter die uns umkreisen und starke Platzregen, der auf uns nieder prasselt. 

Wir durchqueren ein Schiessgebiet der Türkischen Armee, gemäss Navtex wird aber heute nicht geschossen. Die erste Nacht verbringen wir in Ekincik am Pier. 

Hier gibt es einen endlos langen wunderschönen, schwarzen Sandstrand und ausser einem Restaurant und einem kleinen Hotel, scheint der Ort ein waschechtes türkisches Landdorf zu sein.

Nur die Nähe zu den berühmten Felsengräbern bringt Touristen die mit dem Ausflugsboot dorthin fahren.

Die nächste Nacht liegen wir am Anker hinter einer kleinen Insel, dann kommen wir in den Golf von Göcek. Hier gibt es unzählige Buchten und Inseln, ein Ferienparadies für Wassersportler. Wir liegen eine Nacht in einer traumhaften Bucht, dann segeln wir bei schwachem Wind nach Fethiye die einzige Stadt am Göcek Golf. 

Wir ankern in Stadtnähe und geniessen das Bummeln durch die Gassen, die Händler sind hier nicht aufdringlich, so macht das Einkaufen Spass. Wir kaufen unser Gemüse auf dem Freitagsmarkt und essen Teigtaschen die frisch zubereitet werden. 

Unser nächstes Ziel ist Göcek. Wir sind gespannt, der Ort liegt hinter einigen Inseln sehr geschützt an einem bewaldeten und felsigen Bergrücken.

In der grossen Göcek-Bay gibts so viele wunderschöne abgelegene Ankerplätze, aber auch Restaurants mit Anlegesteg, keine Strassen, keinen Lärm, nur viel Natur und Ruhe zum Ausspannen, für alle die genügend Zeit haben. 

 

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