Der Halbinsel Datscha entlang

Wir sind früh gestartet, noch ist es windstill, doch vor 11 Uhr setzt der Südwestwind ein, genau von vorne. Unser Ziel für heute ist eine der Buchten bei den “sieben Inseln”.  Gemäss unserem Handbuch gibts  hinter den ersten Inseln eine Bucht am Festland mit guten Ankermöglichkeiten. Schon kommt uns ein Schlauchboot entgegen und hilft uns beim anlegen an einer Boje. Die cleveren Restaurantbesitzer bauen Stege oder legen sichere Bojen, dafür erwarten sie einen Besuch der Bootsbesitzer im Restaurant. 

Der Weg ins Restaurant führt über eine schaukelnde Bücke und über einen schmalen Weg durch eine Sumpflandschaft. Das Lokal liegt in einer grünen Lagune, umgeben von einem kleinen Bach. Das ist wirklich ein spezieller Ort.

Am nächsten Morgen gehts weiter, zwischen den sieben Inseln durch, raus aufs offene Meer und der Küste entlang, wieder kommt uns stürmischer Wind entgegen. So sind wir froh, rechtzeitig in der Marina Körmen einzulaufen. Hier ist eine grosse Marina entstanden, noch ist alle ganz neu, die Palmen noch klein, die Sanitären Anlagen sind toll und die Marineros freundlich. Wegen dem starken Wind bleiben wir zwei Tage. So haben wir Zeit mit dem Bus nach Datca zu fahren. Das liegt nur 7 Km entfernt, aber auf der anderen Seite der schmalen Halbinsel. 

Nun hat der Meltemi abgestellt, kein Gegenwind mehr, aber auch kein Wind zum Segeln. Darum wieder mit Motor zu unserem nächsten Ankerplatz. Wir liegen am Mittag schon bei Mersincik. Wir haben einen kleinen Ort erwartet, aber es ist nur ein grosser Hof, mit vielen Olivenbäumen und einem wunderschönen Strand. Wir sind etwas ungeschützt, aber das Meer ist ruhig.

Noch 8 Meilen, dann verlassen die Bucht von Gökova. Wir sehen rüber nach Kos. Dann kommt am Cap der Leuchtturm in Sicht und kurz darauf fahren wir in die Bucht von Knidos, hier bleiben wir für einen längeren Mittagsstopp. 

 

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