Ephesus und Umgebung

Nach unserem schnellen unproblematischen Einklarieren in der Türkei, gehts nun auf Entdeckungstour in die Stadt. Bei den Autovermietern fragen wir erfolglos nach einem Mietwagen für den nächsten Tag. Dann gehts zum frühen Nachtessen, und danach bummeln wir durch die vielen Geschäftsstrassen. Da werde ich von einem Ladenbesitzer angesprochen, “Hallo mein Freund, bist du mit dem Schiff aus Lesbos hier?” Er kennt mich?? Ich bin erstaunt, wieso weiss der das, aber er spricht französisch mit mir??? Wir kommen auf deutsch ins Gespräch, er erzählt von der Stickerei in St.Gallen und den Stickereien in Lustenau. Wir schauen uns um in seinem Geschäft, alles neueste Mode, alles Designer Sachen. Ich kaufe ein T-Shirt und Marina fragt nach einen Shop der Telefonkarten verkauft. Unser Freund hat um die Ecke einen Freund und nach 15 Minuten haben wir von Türkcel, einen Simkarte in unserem Dongel und Internet Empfang. So schnell geht das.

Dann zurück zu unserem neuen Freund, wir brauchen ja ein Mietauto, er ruft 2x an, Fehlanzeige , danach ruft er einen Freund, der fährt uns für 50 Euro den ganzen Tag nach Ephesus und zu den anderen Sehenswürdigkeiten. Dieser Deal ist schnell abgemacht, da bezahlen wir ja mehr für das Mietauto und das Benzin. 

Pünktlich am nächsten Morgen fahren wir los nach Ephesus. Dort besuchen wir zuerst die Kapelle welche der Mutter Jesu geweiht ist. Die beiden Apostel Paulus und Johannes waren vom Jahre 55 bis 58, natürlich nach Chr. in Ephesus. Jesus soll seine Mutter dem Johannes anvertraut haben also war sie auch hier, in Ephesus ist sie auch gestorben. Hier war auch das erste Konzil der frühen Christenheit. Wir haben das alles angeschaut wie auch zwei Päpste vor uns. 

Dann sind wir aus den Bergen wieder zurück nach Ephesus gefahren, wir haben die Ruinen der Stadt besichtigt, war bestimmt eine einmalige Stadt, hier steht das grösste Theater der antiken Welt, es hatte 24’000 Sitzplätze, als Apostel Paulus hier predigte war das Theater noch im Bau. Eindrückliche auch die Fassade der ehemaligen Bibliothek. Hier reiht sich ein Palast und Tempel an den andern. 

Nach der Besichtigung, fahren wir in ein katholisches Bergdorf. Hier ist grosser Basar, alle Parkplätze sind voll und die Menschen schlendern durch die Gassen und Basare. Das Dorf ist urtümlich, doch das interessiert hier wohl niemanden. Es ist einfach ein Anziehungspunkt und alle fahren hierher. Wir kaufen Gewürze und Tee und probieren den Wein, der aus Früchten gemacht ist. Danach suchen wir den Weg durch das Labyrinth von Gassen zurück zu unserem Taxifahrer. 

Heute war besonders viel Rummel wegen dem “Bairam” ,türkisches Fest, alle haben Urlaub. Sehr viele Türken hatten die Reise nach Europa abgesagt, wegen dem Zerfall der türkischen Lira. So ist an den Stränden und Ferienorten extrem viel los. 

 

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