Chalkidiki, Halbinsel Kassandra

 

Zwei Onkel von Marina kommen aus Bergamo angeflogen und landen am 10. Juni in Thessaloniki.

Wir schaffen es mit der Serenità nicht ganz bis in die zweitgrösste Stadt von Griechenland. Es sind noch 70 Meilen mit dem Schiff, aber wir liegen in einem schönen Hafen in der Stadt Nea Moudania und Marina hat die Abholung von Italo und Alberto vom Flughafen organisiert. Jeannette, die in der Nähe vom Flughafen wohnt und im Sommer deutsche Urlauber betreut und ihnen fast jeden Wunsch ermöglicht bringt Italo und Alberto zu uns nach Nea Moudania. 

Dank Jeannette verbringen wir den ganzen Nachmittag in der besten Taverna der Stadt wir schlemmen und geniessen die feinen Muscheln, Sardinen, Oktopus und Tintenfische und den griechischen Salat. 

Bei guter Stimmung machen wir nachher noch eine Ausfahrt mit dem Schiff, dem Badestrand von Nea Moudania entlang.

Am Montagmorgen legen wir ab, Italo und Alberto brauchen nicht viel Instruktionen, sie sind schon mehrmals mit uns gesegelt. Wir wollen durch den Kanal, der uns den langen Weg um den ersten Finger erspart, auf die Innenseite des ersten Fingers. Ich hab mich bei den Einheimischen Seglern erkundigt, die Brücke ist hoch genug und auch die vielen Untiefen vor der Einfahrt sollen kein Problem sein. 

Machen wir nach einem schönen Segeltag im Hafen von Nea Phokia fest. Wir legen uns in die Liegestühle am Strand, schwimmen im glasklaren Wasser, spazieren zum alten Wehrturm und am Abend treffen wir uns mit Jeannette und ihren Freundinnen zum lecker Essen bei Manolis, die Tische stehen direkt am Sandstrand, das beste Ambiente weit und breit. 

Der Wind bringt uns am nächsten Tag rüber nach Nikita, dann gehts weiter nach Nea Marmaris. Dort macht uns der defekte Wellenbrecher ein wenig Angst. Wir finden tolle Badebuchten zum Schwimmen das Wasser ist wie immer glasklar. Leider sehen wir immer öfter Plastik im Wasser treiben. Plastik in allen Formen, und von den Fischern verloren gegangen weisse Styroporschachteln finden wir vor allem in der Nähe der Dörfer. Beim Segeln sehe ich plötzlich eine weisse Leine welche sich am Schiff eingehängt hat. Wir machen Badestopp, ich springe ins Wasser und löse die Leine von der Schraube und dem Ruderblatt, im Angelhaken hat sich die dicke Schnur auch noch verwickelt. Glück gehabt, dass der Propeller nicht angestellt war. Am Nachmittag fahren zwischen den hohen Felswänden in die schmale Einfahrt der abgelegenen Bucht von Koupho. Hier ist es ruhig wie auf einem Bergsee, das Wasser so sanft, dass die Sonnenschirme direkt am Sandstrand stehen. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0