Nisis Kyra Panagia

Nach dem kurzen, obligatorischen Spaziergang mit Gioia rudern wir zurück zur Serenità. 

Obwohl es nur einige Meilen bis zur nächsten Insel sind, macht uns der Wind der von Nordosten kommt, zu schaffen. Wir müssen aufkreuzen.  So sind wir lange unterwegs und nur der Motor hilft uns zwischen der felsigen Insel Gioura und Panagia zu unserem Ankerplatz zu gelangen.  Wieder hat ein Vorsegel, Schaden genommen, das grosse Segel ist einfach nicht zum Aufkreuzen geeignet.

Kyra Panagia wurde erst kürzlich zusammen mit einigen anderen Inseln zum Naturschutzgebiet erklärt. Hier lebt noch eine Kolonie Mönchsrobben, welche im Mittelmeer fast ausgestorben sind.

Die Insel ist unbewohnt, nur einige Ziegen und Esel leben auf der Insel. Beaufsichtigt werden sie von einem Mönch, der im Kloster auf der Südseite der Insel lebt.

Endlich sind wir bei der kleinen Insel, die vor der Einfahrt zu unserer geschützten Ankerbucht liegt.

Die schmale Einfahrt ist von Weitem nicht zu sehen, sie ist nur 82 Meter breit, dahinter öffnet sich eine grosse verzweigte Bucht. 

Hier sind wir fast rundum von Land eingeschlossen. Es ist absolut ruhig hier, nur die Grillen zirpen unüberhörbar laut. Echt ein schöner Flecken Natur.

in der mondlosen Nacht sind unendlich viele Sterne zu sehen. Ein Genuss so inmitten des Universums und ein Schluck Whiskey hilft die Gedanken zu sortieren.

 

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