Törn mit Kellers

Von Kea sind es nur 14 Meilen bis zur Festlandküste. Dort ankern wir in einer kleinen Bucht, oben thront der Poseidontempel, eine herrliche Kulisse und beschützt vom Gott der Meere, liegen wir ruhig am Anker. 

Dann gehts weiter nach Lavrion, wo wir auf Brigitte und Marco mit ihren Kindern warten. Sie haben ein Segelschiff gechartert und zusammen wollen wir zu einigen Kykladeninseln segeln. 

Nach der Schiffsübernahme, dem Grosseinkauf, der feinen Lasagne von Marina, gehts am nächsten Morgen los. Der Wind bringt uns südwärts zur Insel Kythnos, dort ankern wir an der Sandbarre welche die kleine Nachbarinsel verbindet. Ein spezieller Ort, eine heisse Quelle gibts noch dazu, so sind alle ganz glücklich. Blauer Himmel, glasklares Wasser, Temperatur 21 Grad, nur die Taverne hat geschlossen, so gibts Abendessen auf dem Schiff, “Deep Blue”, bei Kellers.

Der nächste Tag ist fast windstill, also mit Motor zur Insel Seriphos, in der Stadt Leivadion, finden wir für beide Schiffe einen Platz im Hafen. Nach dem Strandspaziergang fahren wir mit dem Bus die steile Strasse rauf zur Chora. Atemberaubend ist der Blick runter zum Meer, wir bleiben für das Nachtessen hier oben in der Chora und nehmen den letzten Bus zurück zum Hafen. Toll wie das alles so passt! 

Am nächsten Tag segeln und “dieseln” wir zur Insel Siphnos. An der Ostseite liegt die mittelalterliche Stadt Kastro, dort gibts einen kleine offene Bucht, in der wir die beiden Schiffe mit Anker und Landleinen sichern. Mit Schlauchboot fahren wir zum Ufer, dann umrunden wir die verschlafene Stadt auf den Mauerzinnen freiem mit dem  Blick aufs Meer und auf die Kirche auf dem Felsvorsprung. In der Taverne lassen wir uns nieder und werden freundlich mit feinen Sachen bedient. 

Am nächsten Morgen, nach einen unfreiwilligen Bad von Brigitte, legen wir ab, es geht nordwärts zur Insel Syros. In der Stadt Ermoupolis gibts viel zu sehen, Schmuck und Kleider, Souvenirs und Eisdielen, versteckte Gassen mit Tavernen. Den obligatorischen, steilen, beschwerlicher Weg zur orthodoxen Kirche auf den kleineren Hügel haben wir selbstverständlich auch gemacht! 

Ermoupolis hat immer noch etwas “Grossstadtflair”, obwohl es heute nicht mehr das Zentrum für Handel und Kultur ist. 

Am Donnerstag gehts rüber zur Insel Kea, dort verabschieden wir uns von Brigitte, Marco, Linda und Lars. Die gemeinsame Woche ist schnell fast vorbei. Wir haben wieder einige schöne Inseln von Griechenland besucht und hatten uns viel zu erzählen. Es ist so anders, wenn zwei so junge Menschen im Team sind, so musste ich noch das Spiel mit dem Kuhhandel lernen, Lars hat natürlich gewonnen und musste einsehen, dass ein Besuch beim “Jumbo” (der hat vor allem Spielsachen) unumgänglich ist. 

Wir sehen uns wieder im Juli am Geburtstag von Mama. 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Brigitte Keller-Reifler (Montag, 28 Mai 2018 23:32)

    Kalispera oder Kalimera Paul& Marina
    Ja viel zu schnell vergeht so eine Woche auf dem Segelschiff. Wir haben die Tage mit euch sehr genossen und vermissen das gemeinsame Frühstück, das planen der Skipper, Land- und Inselerkundungen und die geselligen Stunden am Abend in einer Bucht oder im Hafen, feines Essen, Gioia fehlt ebenso etc. ...
    Die schönen Bilder werden noch zu einem Fotobuch verarbeitet�
    Vielen Dank für die schöne Zeit mit euch & der Serenità & deep blue in den Kykladen.
    Brigitte & Marco mit Linda& Lars