Von Naxos bis Antiparos

Wir verlassen Mykonos südwärts Richtung Naxos. Wir sind nun mit unseren Gästen Ursula und Martin unterwegs und hoffen, dass die beiden nicht Seekrank werden. Wir haben nur wenig Wind und so müssen wir den meisten Teil der Strecke mit dem Diesel zurücklegen. 

Im Hafen von Naxos ist der Hafenmeister so hilfsbereit und dank den Mooringleinen ist das Anlegen einfach. 

Auf unserem ersten Landgang erkunden wir die kleine Stadt und die Burg, anschliessend gehts zur Siesta zum Strand. In Naxos gibts einen lebhaften Fischerhafen und die Fähren kommen fast stündlich. Die Venezianer haben in der Chora eine riesige, eindrückliche Burg gebaut, welche über der Stadt trohnt. Das Nachtessen ist heute ganz speziell, es gibt Raclette mit feinem Schweizer Käse. 

Den Sonnenuntergang erleben wir auf der Halbinsel vor der Stadt, wo noch eine Torbogen vom Apollotempel steht.  

Unser nächstes Ziel ist die Insel Paros, dort ankern wir abgelegen in einer Bucht bei Naoussa und besuche die Stadt für einen kurzen Besuch. Naoussa gefällt uns wegen den schmucken Gassen und dem Fischerhafen mit den kleinen Booten und den Oktopus die an der Leine trocknen. Nach dem Rundgang durch Naoussa segeln wir zum Hauptort von Paros zur Stadt, nach Parikia. 

Parikia liegt versteckt hinter den sanften Hügeln, in einer vom Nordwind geschützten Bucht. Die Berge lassen nicht vermuten, dass von hier der schönste, weisse Marmor der Welt kommt. Aus ihm wurde die Venus von Milos und viele andere Meisterwerke des antiken Griechenlands geschaffen. 

Mitten in der Stadt steht die grösste Kathedrale der Kykladen. Der älteste Teil ist eine Byzantinische Kirche aus dem 4. Jahrhundert. Parikia mit den vielen Kirchen und den schönen Herrenhäusern aus Venezianischer Zeit ist eine einzige Sehenswürdigkeit. 

Am späten Nachmittag segeln wir zur Nachbarinsel Antiparos, wo wir im seichten Hafenbecken ankern. Am Morgen gibts einen Ausflug mit dem Beiboot zur Mole, auf dem Rückweg schwappt von den vielen Wellen so viel Wasser ins Boot, dass wir alle tropfnass werden. Der Ostwind von heute soll uns zur Insel Syros bringen. 

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