Astipalaia

Nach über 5 Monaten in Kreta segeln wir heute Mittwoch 11. April wieder los. Das Wetter ist für einen Tag perfekt um nach Norden zu segeln das wollen wir ausnützen. 

Am späten Nachmittag lösen wir die Leinen, nachdem wir uns von den vielen Freunden die wir in Agios kennengelernt haben, verabschiedet haben. 

Schon vor dem Hafen setzten wir die Segeln und der starke Südwind treibt uns raus vor die Küste von Kreta. Die hohen Berge verschwinden bald mit den letzten Sonnenstrahlen hinter dem Horizont. Es wurde eine dunkle, mondlose, sternenklare Nacht. Nur einige Fischerboote kreuzten unseren Kurs. Bald nach Tagesanbruch sahen wir die Insel Astipalaia. Nach 16 Stunden legten wir um 10.30 Uhr den Anker im Stadthafen und machten die Heckleinen am Pier fest. Alles gut gegangen auf unserem ersten langen Schlag. Rob und Riet waren schon vor uns angekommen und haben uns, nach einem kurzen Erkundungsspaziergang zum Apèro auf der Bold Black Bear eingeladen. 

Astipalaia ist die westlichste Insel des Dodekanes, die Chora (Hauptort) versteckt sich vom Hafen bis rauf zu der mächtigen Burg, welche die Venezianer gebaut haben. 

Uns haben die schmalen, weiss gestrichenen Häuser und Gassen mit den vielen Blumen gefallen. Die Aussicht von der Burg ist berauschend und der Weg zur Windmühle ganz oben auf dem Bergrücken der Mühe wert. Dort hat man einen Blick ins Landesinnere auf die grünen Felder. 

Wir sind drei Tage geblieben, dann sind wir auf die Nordseite der Insel nach Vathy gesegelt. Vathy ist eine Bucht mit einer sehr schmalen Einfahrt, dort, festgemacht vor der Taverne, fühlt es sich an wie auf einem grossen Bergsee. Am Abend geniessen wir den lecker zubereiteten Fisch in Marias Taverna, die abgelegen am äussersten Rand der Insel liegt. Früh am nächsten Morgen segeln wir weiter nach Norden zur Insel Amorgos. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jasmine (Mittwoch, 25 April 2018 19:55)

    Hallo. Oh schön, Ihr ward am Fählensee, so sagen wir. Lebt Alexis noch? Der Mann vo; Maria?
    Wenn ihr dort zur Höhle gewandert wäret, dann gibt es dort einen Stalagmiten. Sehr schön.
    Amorgos das herrliche Kloster. Ui so schön. Fehlt nur noch Folegandros.
    Habt es schön!
    Herzlich Jasmine