Malerisches Chania

Tag 3, in Chania

Nach Chania sind es ca. 50 Kilometer, fast immer der Küste entlang. In Souda dem Fährhafen von Chania machen wir den ersten Halt und fragen nach der Strasse “Ippokrates” dort ist unsere Rettungsinsel für den Checkup. Doch niemand kennt die Firma “Safety-First” und im Internet finden wir die Adresse nur in Chania. So bleibt unsere Suche erfolglos, auch telefonisch ist Dimitris nicht erreichbar. 

Also fahren wir ins Zentrum von Chania, dort ganz in der Nähe vom Hafen ist unsere Unterkunft. 

Schade ist die Unterkunft dunkel und klein, obwohl wir ein ganzes Stadthaus für uns allein haben. 

Zu Fuss humpeln wir zum Hafen, ich habe mir den Fuss brutal verstaucht. 

Der kleine venezianische Hafen ist gesäumt ist von alten, pastellbemalten Häusern. An der Ostseite des inneren Hafens steht die Hassan-Pascha-Moschee mit ihrem Kuppeldach. Wir bleiben in einer Taverna am Hafen sitzen und lassen den schönen Anblick vom Hafen und Leuchtturm auf uns wirken.

Überall finden wir Reste venezianischer und türkischer Architektur.  Die heute griechische Kirche “Agios-Nikolaos” hat sogar zwei Türme, ein Minarett auf der einen Seite aus dem Jahr 1645 und einen Glockenturm auf der anderen Seite. 

Mit Dimitris von “Safety-Fist” machen wir per Mail ab, dass er uns die Rettungsinsel am nächsten Morgen ins B&B bringt. Er kommt pünktlich, so haben wir nochmals Zeit durch die Gassen zu schlendern und am Meer den tollen Blick über den Hafen zum wuchtigen venezianischen Fort zu geniessen. Es ist Valentinstag, wir kaufen uns als Erinnerung zwei Hüte, handgestickt von Indios aus dem Norden Thailands.

Dann gehts langsam zurück Richtung Osten, bis zu unserem Agios Nikolaos sind es über 200 Kilometer. 

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