Von Folegandros nach Santorini

Folegandros, Mittwochmorgen, Windprogenose fast kein Wind, Wetterprognose einige Millimeter Regen. 

Wir warten bis die Sonne die Berge mit rotem Morgenlicht beleuchtet, dann legen wir vom Pier ab. 

Kaum sind die Leinen los, sehen wir den Regenbogen hinter uns, hoffentlich werden wir nicht verregnet. Wir ziehen die Regenjacken an, denn die schwarzen Wolken kommen bedrohlich näher und es donnert und kracht gewaltig. Mit den ersten Sturmböen setzen wir die Fock und segeln mit Unterstützung vom Motor nach Südwesten. Die Regenschauer treffen uns und es schüttet wie aus Kübeln. Schon bald verziehen sich die Wolken, der Wind stellt ab und wir müssen die 28 Meilen nach Santorini mit dem Motor zurücklegen. 

Dort ganz im Süden gibt es einen Fischerhafen und wir finden einen Platz an der Mole. Die vielen Katamarane die hier die Touristen ein und ausladen machen einen unangenehmen Schwell, wir müssen alle Fender raushängen um die Serenità zu schützen. 

Hier werden wir bleiben bis Südwestwind kommt, dann wird es sogar gefährlich im Hafen. 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jasmine (Sonntag, 29 Oktober 2017 20:36)

    Wow. Ich liebe Folegandros! Schön! Irgendwann kommt Ihr noch nach Marathi und Arki! Grüsse Jasmine