Milos - Pollonia

Gemütlich fahren wir um die Insel Milos, bis wir am späteren Nachmittag hinter einer Landzunge die Ortschaft Pollonia vor uns sehen. 

Nun müssen wir nur noch einen Platz zum Anlegen oder Ankern finden. Der Betonsteg ist mit Fischerbooten belegt und die Fähre welche von der nahen Insel Kimolos rüberkommt legt auch an den Steg an, also bleibt kein Platz für uns.

Wir entscheiden uns nahe am Ufer zu ankern, es ist wenig Platz, da überall Bojen liegen, doch vom kommenden Südwestwind sind wir hier geschützt. Schlussendlich ankern wir auf 2 Meter Wassertiefe, der Anker ist tief im Sand eingegraben und hält. 

Bald gehts mit dem Dinghi an Land, wir müssen unsere Beine bewegen und den Ort erkunden.

Heute Sonntag ist noch viel los, die Tavernas haben geöffnet und einige Touristen sind da. Aber das ist der letzte Abend, ab morgen Montag ist alles geschlossen. Nur ein kleiner Markt hat noch geöffnet und eine unscheinbare Taverna für die einheimischen Griechen.

Eigentlich ist es ganz beschaulich ruhig hier an der flachen Bucht,keine Autos,  es gibt einige Tavernas, kleine Fischerboote die ein und auslaufen, einige Ferienhäuser und kleine Hotels und den Fährbetrieb rüber nach Kimolos.  

Wir wollten eigentlich hier zwei Tage stürmischen Südwestwind abwettern und danach am Mittwoch weiter nach Osten. Doch wir entscheiden uns am Dienstag mit dem starken Südwestwind nach Folegandros zu segeln, da am Mittwoch kein Wind mehr bläst und flaute ist und wir ja ein Segelboot haben. 

Wir bereiten das Schiff für die Überfahrt vor, nehmen die Genua weg und schlagen die Fock an. Dann gibts Abendessen auf dem Schiff und nach der Abenddämmerung lesen wir bis wir auch dafür zu müde sind. 

 

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