Milos - Adamas

Noch mag die Sonne nicht über die Berge in die Bucht von Vathi scheinen, doch wir holen den Anker auf und fahren los. Der Kaffee hat heute nicht geschmeckt, uns ist das Gas ausgegangen und der Kaffee mit dem Boilerwasser war nur lauwarm. 

So motoren wir nach Milos und freuen uns auf die interessante Vulkaninsel. In der Einfahrt in dem einstigen Krater stehen zwei riesige Felsengebilde, mit etwas Fantasie sind da ein Huhn und ein Hase zu sehen. Der Kater ist ca. 4 Kilometer im Durchmesser. Es ist ein eindrücklicher See, das Städtchen Adamas liegt dort drinnen am Kraterrand, dort finden wir einen Platz im Hafen. 

Sofort machen wir uns auf die Suche nach einer neuen Gasflasche. Nach vielem Fragen finden wir eine Ersatzflasche an der 3 km entfernten Tankstelle. Schluss mit Schiffszwieback, jetzt gibts wieder warmes Essen.

Die Fahrräder stehen ja schon bereit, so gibts heute Sonntag eine Fahrradtour an die Kreideküste nach Sarakiniko. Es sind nur 5 Kilometer aber über den steilen Bergkamm und wieder runter ans Meer. Wir staunen über die weissen Felsen, über die Formen und die Farbe des blauen Meerwassers. Noch sind wir alleine hier und können in Ruhe die riesige weisse Landschaft durchwandern. 

Milos hat wunderschöne Strände, eine heisse Quelle und sehenswerte Dörfer, verstreut  auf der Hügeln oberhalb Adamas.

Am Mittag sind wir zurück im Hafen, teilen uns eine riesige Pizza und einen halben Liter (oder wie sie hier sagen ein halbes Kilo) Weisswein, dann legen wir ab. Am Montag kommt Südwestwind, da ist es in Adamas, im Hafen ungemütlich. Wir fahren an die Nordseite von Milos nach Pollonia. 

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