Insel Siphnos - Kamares

Kaum sind wir aus der 1 Meile langen Bucht von Leivadion raus sehen wir schon unser nächstes Ziel, die Insel Sifnos. Die Segel sind gesetzt und bringen uns in 3 Stunden in den Hafen von Kamares. Sifnos ist stark zerklüftet, die Einfahrt in die Bucht ist erst von nahem zu sehen. 

Wir legen längs am Pier an und sofort gehts auf Erkundungstour. Um 13.30 fährt ein Bus in den Haupttort der Insel, welcher 8 Kilometer entfernt in den Bergen liegt. Dort oben, gibts einige Wandermöglichkeiten wir schlendern aber nur rund um die Ortschaft Apollonia. Der Name kommt von Apollo, dem Gott des Lichtes. Gut gewählt, hier ist es alles im grellen Licht, der Himmel und das Wasser so blau und die Häuser im weissen Kontrast. 

Um 16.30 Uhr fährt der Bus wieder runter nach Kamares. Hier kommen die Fähren von den umliegenden Insel an. Auch nach Piräus gibts eine Verbindung. 

Kamares ist klein, nur drei oder vier Häuserzeilen dem Hafen entlang und einige kleine Hotels. 

Am nächsten Morgen, Donnerstag 19.Oktober fahren wir mit dem Bus wieder nach Apollonia und von dort weiter nach Kastro. Mit dem Sonnenaufgang kommen wir dort an. Castro liegt auf einem kleinen Hügel am Meer aber auf der anderen Seite der Insel. Wir umrunden das verschlafene Dorf, geniessen den Blick übers Meer und die noch angenehm wärmenden Sonnenstrahlen. Unter uns steht die Kapelle auf einem vorgelagerten Felsen. 

Zurück nach Apollonia  wandern wir auf einem alten Fusspfad, durch die Olivenhaine und die kahlen Felder. Marina glaubt oft wir hätten uns verlaufen, aber dann sehen wir den Ort vor uns auf dem Bergrücken. Noch einen kühlen Weisswein unter einer schattigen Weinrebe, dann fährt um 12 Uhr der Bus zurück nach Kamares. 

Nach dem Picknick auf dem Schiff, Segeln wir weiter nach Vathi, das sind nur 4 Meilen und nach zwei Stunden lassen wir den Anker in den Sand fallen. 

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