Am Strand von Leivadion

Am Montag stürmt der Nordwind immer noch mit über 30 Knoten und die Böen fegen durch die Bucht. Da verlässt keiner den geschützten Hafen. 

Wir wollen zum Picknick an den Strand. Wir packen unsere Badesachen und die Hängematte und machen uns auf die Suche nach dem windgeschützten Strand der hinter dem Ort liegen soll. Zwischen zwei Bergrücken liegt ein langer Sandstrand gesäumt von Tamariskenbäumen. Die wenigen Ferienhäuser stehen leer, die Taverna ist geschlossen, wir sind fast alleine. Zwischen zwei Bäumen spannen wir die Hängematte und lesen, faulenzen, schwimmen im glasklaren Wasser und geniessen unser mitgebrachtes Mittagessen. Am späten Nachmittag gehts zurück in den Hafen zum Schiff. Das war doch ein geruhsamer, entspannter Strandtag, wir haben es genossen. 

Am Dienstag nach dem Schiff putzen gehts auf eine Wanderung in die andere Richtung, um die Bucht von Leivadion, wir entdecken ein kleines Lokal ganz am Ende der Bucht. Die alten Wirtsleute schenken uns guten Rosewein aus und am Abend soll es geschmortes Lamm mit Kartoffeln und griechischen Salat geben. Das ist so verlockend, dass wir am Abend mit unseren Schiffsnachbarn aus Moskau dort gemütlich Essen gehen. Wir sind die einzigen Gäste und die alte Griechin hat echt Freude an unserem Besuch. 

Das war unser Abschiedsabend in Serifos am nächsten Morgen segeln wir weiter, der Sturm hat sich gelegt. 

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