Mericha auf Kythnos

Donnerstag 12. Oktober, wir legen früh am Morgen ab, nachdem wir von der Port-Police den obligaten Stempel in unserem Transitlog abgeholt haben. Die Sonne kommt über den Berg und Poros wird von den ersten Sonnenstrahlen beleuchtet. Wir fahren am Cap Stavros, vorbei nach Westen. Fast 50 Meilen sind es bis nach Kythnos. Doch mit dem starken Nordwind gehts schnell vorwärts. Wir reffen das Grosssegel und die Genua ist auch etwas eingerollt. So segeln wir mit über 6 Knoten Fahrt und erreichen den Hafen von Kythnos um 15.45 Uhr. Noch ist viel Platz im Hafen, aber bis zum Dunkel werden ist jeder Patz besetzt. 

Wir sind in den Kykladen angekommen, strahlend weisse Häuser, gepflasterte Gassen und alte Windmühlen. 

Am nächsten Morgen wollen wir mit dem Bus zum Hauptort der Insel nach Chora. Doch es fährt kein Bus und mit dem Velo oder zu Fuss sind uns die 8 Kilometer zu steil bergauf.

Die Segelschiffe fahren eines ums andere wieder weg und wir können zuschauen wie das Schiff neben uns unseren Anker raufholt. Zum Glück sind wir da und können reagieren. Wir müssen den Anker neu legen, aber kurzentschlossen entscheiden wir in die nächste Bucht zu fahren und dort zu ankern. Der Hafen Kythnos ist nicht spektakulär, aber in der einmaligen Bucht, die schönste der Kykladen, gibts eine heisse Quelle und eine Düne die zwischen Kythnos und der kleinen Insel "Ajios Lukas" liegt. Dorthin fahren wir nun. Vielleicht hat die Taverna am einsamen Strand noch offen?

Wir baden und erkunden zu Fuss die nähere Umgebung. Geniessen ein Relaxbad in der warmen Quelle und sind hier bestens geschützt vom Meltemi, der draussen auf dem Meer südwärts fegt.

Am nächsten Morgen kommen die Ziegen wieder über die Sandbank zurück in den Stall, etwas zu fressen haben sie kaum gefunden, ist alles dürr und warten sehnlichst auf den ersten Regen.

Wir wollen auch weiter, zur nächsten Insel Serifos. 

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