Ums Akra Malea nach Monemvasia

Schon beim ersten Morgengrauen, macht Marina Kaffee und wir holen den Anker rauf. Wir segeln weiter, “Frühstück” gibts unterwegs. Leichter Wind und Wellen schieben uns Richtung Akra Malea. 

Das ist das Cap das wir nach 12 Meilen umrunden und nun an die Ostküste vom Peloponnes kommen. Draussen am Cap ist ein Kloster, nur ein schmaler Fussweg durch die Felsen gibts bis dorthin. Wir winken ans Ufer zu den Mönchen, die im abgelegenen Kloster draussen am Cap leben. Wir sehen niemanden, aber Grüsse ans Festland und der Segen der frommen Männer für die christliche Seefahrt schaden nie. 

Kaum ums Cap trifft uns die erste kräftige Fallböe die über den Bergrücken kommt, der Autopilot kann das Schiff nicht mehr steuern, wir schiessen in den Wind. Ab jetzt steuern wir von Hand und fahren weiter raus aufs Meer. Mit dem starken ablandigen Westwind segeln wir mit 7 Knoten Fahrt nach Monemvasia. 

Kurz nach Mittag sind wir dort und finden einen Platz im Hafen neben Ingrid und Hans, auch Babs und René sind da. So gibts einen gemütlichen “Anleger” bei uns auf dem Schiff. 

Nun wollen wir die antike Stadt auf der Felseninsel anschauen. Zu Fuss gehts über eine schmale Brücke rüber nach Monemvasia. Wir nehmen den Fussweg durch die Felsen und die Sträucher, bis wir nach 30 Minuten am Stadttor ankommen. Die Stadt Monemvasia ist nicht grosse, aber großartigg erhalten. Oben auf dem Plateau sind die Ruinen aus einer noch früheren Epoche, doch da raufkraxelnd wollen wir nicht, unser beiden Senioren sich von der langen Fahrt erledigt. 

So spazieren wir zurück zum Schiff. Bald gehts zum Nachtessen zu Mateo, dort werden wir perfekt verwöhnt, das Essen schmeckt vorzüglich. Italien spielt leider nur 1:1 gegen Mazedonien. 

Am nächsten Morgen entscheiden wir weiter zu segeln. Es kommt starker Wind der uns nach Norden bringt. Alle andern Segler bleiben im Hafen bis der Sturm vorbei ist. 

Vor dem  Ablegen können wir den beiden Wasserschildkröten die hier im Hafen leben, beim Tauchen uns Spielen zusehen. 

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