Die Höhle Vlychada Diros Mani

Nach unserer Ankerbefreiung fahren wir wieder entspannt weiter in die nächste Bucht Diros. 

Wir ankern nahe am Strand, wir wollen die Tropfsteinhöhle besuchen. Der Eingang ist fast auf Meereshöhe nur 100 Meter vom Ankerplatz entfernt. 

Ich paddle mit dem Dinghi ans Ufer, Marina bleibt auf dem Schiff, sie näht einen Windfang der den Wind durch die Lucke ins Schiff lenken soll.

Der zu besichtigende Teil der Höhle befindet sich auf der Wasserlinie, so werden wir bequem 

in kleinen Booten mit 6 Besuchern von einem Gondoliere durch die Grotte gefahren. 

Ich war überrascht wie gross die Höhle ist, 1’200 Meter wurden wir durch die Stalaktiten gefahren. Es gibt aber noch ein riesiges Labyrinth von Seitengängen die am Ende der Beleuchtung unsichtbar noch weit in den Berg reichen. 

Leider waren die Erklärungen des Gondoliere nur auf griechisch, so blieb nur das Staunen über die Vielfalt der Formen und Grösse der Stalaktiten.

Im Prospekt steht: 

“Am Fuss der kargen Landschaft der Mani hat die Natur mit unerreichter Kunstfertigkeit und Geduld ein Wunder geschaffen, das jegliche Vorstellungsgabe übersteigt. Strahlend weisse Stalaktiten und Stalagmiten, beeindruckende Wände und glänzende Kristalle schmücken jeden Winkel und lassen so einen unvergleichlichen Anblick entstehen, der einem den Atem raubt.“

Am Ende der Gondelfahrt nach 25 Minuten, gehts 300 Meter zu Fuss zurück, bis das Sonnenlicht durch den Ausgang zu sehen ist. 

Am Nachmittag gehts weiter, wir wollen um das Cap Tenaro nach Porto Kayio. Das sind noch über 20 Meilen. Leider kommt der prognostizierte Wind nicht. Wir haben genau Gegenwind, das macht keinen Spass. Darum entscheiden wir uns in Gerolimena zu ankern, dorthin sind es nur noch 2 Meilen. In der Nacht wird der Wind aufhören, dann ist der Ankerplatz sicher. Wir liegen zwischen dem kleinen Ort und der riesigen Felswand. 

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