Halbinsel Mani, Areopoli

Nach einigen Tagen in Kalamata segeln wir heute wieder südwärts der Halbinsel Mani entlang. Wir haben auf dem Samstagsmarkt in Kalamata für die nächsten Tage Gemüse, Früchte und Fleisch eingekauft. Der Kühlschrank ist voll, so brauchen wir nicht zwingend an Land zu rudern. 

Es ist nur wenig Wind, so können wir in der offenen, etwas ungeschützten Bucht von Limeni / Areopoli ankern. Am Ufer stehen die typischen steinernen Manihäuser.  Wir geniessen die Abendstimmung in der Bucht die Aussicht auf die kahlen Berghänge und die Sicht auf den kleinen Ort am Ufer und die Musik aus der Taverna.

In der Nacht ist Gioia ungewöhnlich unruhig. Wir hören ein kratzen der Kette am Grund, vielleicht schleift die Kette über einen Felsen oder Steine? Am Morgen nach dem Schwimmen starten wir den Motor und Marina holt den Anker rauf. Doch diesmal haben wir einen Problem. An unserer Ankerkette hängt ein anderer Anker. Unsere Kette hat sich in der Nacht einige Male um diesen unförmigen Anker gewickelt. Das war das Geräusch, welches uns in der Nacht geweckt und Gioia so nervös gemacht hat. 

Mit einer Leine haben wir den Anker auf der Wasserlinie fixiert und ich habe schwimmend unsere Kette aus dem Anker gewickelt. Dann haben wir unseren Anker raufgeholt und den andern wieder versenkt. Gut gegangen, Glück gehabt, wir konnten uns ohne fremde Hilfe befreien. Mit Verzögerung fahren wir in die nächste Bucht, dort gibt es eine Tropfsteinhöhle zu besichtigen. 

 

 

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