Ferien in Pylos

Wir bleiben einige Tage in Pylos, dort treffen wir Elisabeth und Dieter. Dieter arbeitet an seinem Wharram-Katamaran, Los Dos. Zusammen unternehmen wir Ausflüge an den Badestrand und zu den Tavernen im Zentrum von Pylos. Dieter ist fleissige am Reparieren, sein Kat soll nächstes Jahr wieder schwimmen. Wir fahren zusammen nach Pila, besuchen Doris und Hans, welche dort ihr neues Zuhause gefunden und umgebaut haben. Vor nort oben hat man eine tolle Sicht auf die Bucht und Lagune von Navarino. Die Bucht, die berühmt ist wegen der grossen Seeschlacht, bei der die Türken besiegt wurden und Griechenland eigenständig wurde. (1827) 

Am Samstag fahren wir mit dem Bus nach Methoni. Unser Schiff liegt ja sicher im Hafen von Pylos.

Dort treffen wir Esther und Christian, zusammen geniessen wir einen tollen Ferientag. Wir durchwandern die riesige Festungsanlage am Cap von Methoni. 

Nach einigen Tagen im Hafen verlassen wir Pylos und motoren raus in die grosse Bucht von Navarino. Am Nordende der Bucht ankern wir am Sandstrand bei starkem Nordwestwind. Wir spazieren dem Strand entlang, das freut vor allem auch Gioia. Sie flitzt über den Sand, immer der Wasserkante entlang. 

Am nächsten Morgen nach dem Kaffee, rudern wir nochmals ans Ufer, erklimmen die Felsklippen und schauen raus aufs offene Meer. Der Nordwestwind treibt die Wellen vor sich her. Das wird heute eine schnelle Reise nach Koroni. Dorthin wollen wir heute segeln. 28 Meilen mit Windstärke 6 - 7 vorbei an Methoni, in die Bucht von Kalamata. Bei dem achterlichen Wind mussten wir konzentriert steuern, wir mussten aufpassen, dass das Grosssegel nicht plötzlich auf die andere Seite rüber schwoit. So eine Patenthalse kann das Rigg beschädigen. Nur mit dem Grosstuch haben wir über 7 Knoten Fahrt gemacht. Bis Koroni hatten wir tollen Wind, dort haben wir die Segel geborgen und vor dem schmucken Städtchen geankert. Esther und Christian haben uns am Abend in der Hafenbar besucht.

Wir haben das Schiff nur kurz verlassen, da starke Windböen vom den Bergkamm über den Hafen wehten. Die Nacht war ungemütlich mit den Wellen und dem Schwell. 

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