Mit Nordwestwind bis Pylos

Die Wetterprognosen für heute sind nicht zuverlässig, darum verlassen wir früh am Morgen den kleinen Hafen von Nafpaktos. Die Sonne ist es die den Wind erst richtig auf Touren bringt, wir hoffen, dass er uns nicht all zu stark entgegen bläst. 

Wir fahren mit Motor der eindrücklichen Brücke von Patras entgegen, danach dreht zu unserem Glück der Wind und wir können Richtung Mesalonghi segeln. Dort bleiben wir einen Tag, fahren mit dem Fahrrad um die riesige Lagune, sind überrascht wie viele Flamingos im flachen Wasser stehen. Das Wasser ist schwefelhaltig, man riecht es, viele Leute liegen im Wasser und nehmen ein Schlammbad. Nach 11 Km sind wir am Ziel unseres Ausflugs, in einem kleinen Ort, der auf einer Insel gebaut wurde. Nach unserem Stopp hat Marina wieder mal keine Luft, am Hinter- und am Vorderrad. Zum Glück gibts mitten im Städtchen einen Velomechaniker, der findet die Dornen und ersetzt die Schläuche. Danach gehts mit Rückenwind zurück zum Schiff. 

Nun wollen wir mit dem angekündeten Nordwestwind an die Westseite des Peloponnes segeln. Wir legen als erstes im Hafen von Kyllini an, ein Fährhafen für die Überfahrt zu den Inseln Kephallenia und Ithaka. 

Am nächsten Tag segeln mit nach Katakolon, dort legen pro Jahr ca. 400 Kreuzfahrtschiffe an und die Touristen machen einen Tagesausflug nach Olympia. Wir lernen Yanis kennen, er zeigt uns seine Appartements die er hier vermietet. Das Haus liegt etwas oberhalb vom Ort wir geniessen die schöne Aussicht von der Terrasse, unterhalten uns mit seinen Eltern und trinken ein Glas Wein. Wir kaufen von ihm Gemüse, Wein und Olivenöl. Dann gehts zurück zum Schiff, dort braten wir die selber gefangenen Bonitos. 

Der nächste Hafen ist Kyparissa. Vor dort sind es nochmals 28 Meilen bis Pylos. Pylos liegt in einer riesigen Bucht, geschützt von einer vorgelagerten Felswand. Durch die Felsabbrüche und eine Höhle im Felsen sehen wir das Städtchen schon bevor wir in die Bucht einfahren. Hier wollen wir einige Tage bleiben.

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