Delphi

Wir liegen im Hafen von Itea, am Rande der kahlen Berghänge. Von hier ist es nicht weit nach Delphi, dieser geschichtsträchtige Ort war das Zentrum der hellenischen Welt.

Wir haben uns den ersten Regentag seit langem ausgesucht, für den Ausflug nach Delphi. Es bläst ein starker Nordwind, der Himmel voller Wolken, einige einzelne Tropfen sind schon aufs Deck gefallen. Wir packen den Regenschirm ein. 

Der Bus fährt direkt neben dem Hafen los, schon bald gehts nur noch aufwärts und nach 30 

Minuten auf der Passstrasse sind wir oben in Delphi.

Wir schmuggeln Gioia durch die Eingangskontrolle und erlaufen die vielen Tempelanlagen, Theater und Stadion, alles am steilen Berghang gebaut. Es bleibt bis zum Mittag bewölkt, kein Regen mehr, dann kommt sogar wieder die Sonne. Das Stadion liegt zuoberst, dort fanden die Spiele von Delphi statt, nicht nur Olympia hatte Wettkämpfe auch viele andere Städte in Griechenland.

Bei einem besuch des Heiligtums konnte man das Orakel im Tempel des Apollon über seine Zukunft erfragen. Als Abschluss besuchen wir das Museum, ohne Gioia, das sind viele Meisterleistungen der Bildhauerkunst ausgestellt. 

Bis der Bus uns wieder ans Meer bringt, warten wir mit herrlicher Sicht über die Täler, wir sehen bis runter nach Itea. 

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