Patras

Heute wollen wir früh weg, beherzigen den Tipp von Eric, am Morgen hat es hier nie Wind, der kommt erst am Nachmittag. Wir legen zwar erst um 8.30 Uhr ab, hatten noch eine Unterhaltung mit einem Dänen, den wir im Norden vom ionischen Meer kennen gelernt hatten. 

Dann aber raus aufs Meer - hier bläst aber schon der Ostwind - also mit Motor gegen an. Nach 1 Std. wird der Wind stärker und die Wellen höher. Wir setzen die Segel und können bis kurz vor Patras segeln. Glück gehabt mit der Windrichtung, hat grad gereicht um fast ans Ziel anzukommen. Ja die Wetterprognosen!! War etwas heftig heute, manchmal über 30 Knoten. 

Wir finden einen guten Liegeplatz in Patras, dort bleiben wir vier Tage, weil immer starker Nordostwind bläst.

Wir geniessen den nahen Strand und erkunden mit den Velos die Stadt. Machen Einkäufe und sitzen in einem der vielen Kaffeehäuser. Am andern Stadtende liegt die kleine Kirche Agios Andreas. Hier soll der heilige Andreas sein Martyrium erlitten haben. 

Seit 1974 steht direkt daneben die imposante Bischofskirche, eines der grössten Gotteshäuser Europas. Zur Weihe der Kirche (in der bis zu 5’500 Menschen Platz finden) wurde der Schädel des Apostel Andreas aus Rom nach Patras zurück gebracht, er wurde dorthin vor den Türken in Sicherheit gebracht. 

Patras ist eine Studentenstadt. Es ist viel los, Musik, Discos, viele Bars, Fussgängerzone und die schönsten, tiefroten Sonnenuntergänge. 

Zu so seinem Sonnenuntergang wurden wir am letzten Abend in Patras zu Romi und Julia auf ihre Orion, eine HR53 eingeladen, wir konnten wieder mal schweizerdütsch reden, das riesige Schiff bestaunen und die Gespräche und den Drink beim Dunkelwerden geniessen.

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