Weiter zum Golf von Patras

Unser nächster Stopp ist im Hafen von Zante der Hauptstadt von Zakynthos. Wir bleiben zwei Tage, erkunden die Shoppingmeile, suchen vergeblich nach einem Seglershop, leiden unter der Hitze und werden von jeder Fähre die in den Hafen kommt tüchtig durchgeschüttelt. 

In Zakynthos steht noch nur noch der Turm aus der venezianischen Zeit, alle anderen Bauwerke wurden durch das Erdbeben 1953 zerstört. Früher war es eine “italienische” Insel.

Unser nächstes Ziel ist die Südküste von Zakynthos, dort gibt tolle Badestrände und ein Naturschutzgebiet, wo die Schildkröten ihre Eier ablegen. Endlich wieder ankern vor schönsten Felswänden, baden im klaren Wasser. Unsere letzte Nacht in Zakynthos, dann gehts rüber zum Peloponnes. Wir bekommen guten Wind, immer stärker und stärker, wir reffen das Gross, reffen die Genua machen immer noch über 7 Knoten Fahrt. Zwischen dem Einlaufen der Fähren in Kyllini fahren auch wir in den grossen Fährhafen. Für Segler ist nicht viel Platz aber für uns hat’s einen Platz am der Mole. 

Gemütlich schiebt uns der Wind am nächsten Tag in den Golf von Patras. Durch eine 3 Km lange Zufahrtsrinne, kommen wir nach Mesalongion. Uns gefällt es hier, geschützt liegen wir am Pier, die Stadt ist echt griechisch, wenig Touristen, trotzdem nette Einkaufsstrassen, schöne Plätze, viele gepflegte Tavernas. In der Marina fragen wir nach einem Winterliegeplatz, doch wir erhalten eine Absage, die Marina ist geschlossen, keine Lizenz mehr vorhanden, haben wohl zu viel gemauschelt. 

An nächsten Mittag segeln wir weiter Richtung Patras, zuerst mit Rückenwind, dann plötzlich nach 6 Meilen schäumt es von vorne, wir kämpfen 1 Std. mit dem Motor gegen an, dann drehen wir ab und segeln zurück in den Hafen von Mesalongion. Wieder durch den Kanal, durch die flache Landschaft mit den kleinen Fischerhäuschen. Wir geniessen nochmals einen Abend in der belebten Stadt. Zuerst aber gibts einen Drink auf dem Schiff von Eric und Femke, Bekannte aus Licata, die kurz vor uns angekommen sind. 

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