Korfu / Kerkyra

Nach einem Halt in Petriti, einem verschlafenen Fischerdorf, sind es heute nur noch 10 Meilen bis zur Stadt Korfu, griechisch Kerkyra. Wir ankern unterhalb der alten Festung, ein schöner Ankerplatz direkt vor der Stadt. 

An dem Platz sind wir in guter Gesellschaft, neben uns liegen einige Superyachten und auch Megayachten hat es hier an der Aussenmauer vom NAOK Hafen. Hier wollen wir einige Tage bleiben, uns die Stadt anschauen und das Touristenleben geniessen. 

Mit dem Dinghi fahren wir in den NAOK-Hafen, schlendern durch die Altstadt mit den verwinkelten Gassen. Fast verlaufen wir uns, so viele Shops und Boutiquen gibts hier und die Strassen und Gassen sehen alle gleich aus. Trotzdem gibt es ruhige, lauschige Ecken in alle dem Rummel, wir finden auch eine gemütliche Taverne versteckt in einer Seitengasse.   

Am nächsten Tag müssen wir unser Transitlog abstempeln, griechische Bürokratie, wieder durch die Fussgängerzone auf die andere Stadtseite zum Handelshafen, dort wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen. Das sind 3 Km Fussmarsch, dann haben wir den Stempel im Heft für das Eintreffen in Korfu und auch für die Abfahrt vom nächsten Tag. Diese Prozedur werden wir aber nicht an jedem Ort machen, zu aufwändig. 

Wir erklimmen die alte Festung und können von oben auf unser Schiff schauen, leuchtend blau ist das Wasser in der grossen Bucht. Das Kreuzfahrtschiff AIDA ist hier, darum sind so viele deutsche Touristen mit uns beim Leuchtturm, der zuoberst auf der Festung steht.

Am 16. Juni treffen Susann und Öcsi in Korfu ein, die beiden haben wir in Ragusa auf Sizilien kennen gelernt. Wir treffen uns im Mandraki Yachtclub auf ihrem Schiff, nach dem feinen Apero  gehts zusammen in die Stadt zum Nachtessen, echt griechisch, zuerst in die Pfanne schauen und das Essen auswählen. Erst nach Mitternacht werden die Teller abgeräumt und ist der Wein ausgetrunken. Soviel haben wir uns zu erzählen.

Wir unterhalten uns über Seglergewohnheiten, zum Beispiel: Ankommer oder Ableger. Es gibt Segler die kommen im Hafen an und bleiben, andere zieht es nach ein oder zwei Tagen wieder raus aufs Meer. Wir sind alle Ableger, bleiben nie lange an einem Ort. 

Auch für uns ist heute der letzte Abend in Kerkyra, morgen gehts wieder weiter. 

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