ums südöstliche Cap Siziliens

Früh am Morgen legen wir ab, wir haben nichts von Pozzallo gesehen, nur den Hafenmeister, der schon kurz nach 7 Uhr die 35 Euro Gebühren kassiert. Hohe Kosten, ohne Service, ohne Sanitäre Anlagen. Was soll’s wir legen ab und freuen uns am guten Wind. Der wird immer stärker, wir reffen die Segel und sogar Italo verlässt seinen ungeschützten Platz an der Sonne. 

Wir runden das südöstliche Cap von Sizilien und kommen ins Ionische Meer. Um 13 Uhr legen wir in Marzamemi an, einem kleinen abgelegenen Fischerdorf, idyllisch doch in der Feriensaison mit italienischen Touristen überlaufen.

Die beiden Onkels von Marina haben wieder kulturelle Pläne. So verlassen wir rasch das Schiff, das sicher angebunden im Hafen liegt. Wir mieten ein Auto und fahren zusammen nach Noto, Italo bracht sein Erinnerungsfoto vor dem Dom. Auf dem Rückweg kaufen wir einige Flaschen Wein in der Weinkellerei “Felice Modica”. Natürlich genau den Nero d’Avola den wir in Noto in einer Bar getrunken haben. Der ist echt fein.

Am nächsten Morgen, wir haben ja “unser” Auto noch, fahren wir ins 40 Km entfernt Modica, meine Lieblingsstadt. Schon die Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft gefällt mir. 

In Modica gibt es das übliche Programm, Besuch in der Schokoladenfabrik, Besichtigung von den beiden imposanten Kirchen und einen Spaziergang durch die schmalen Gassen. Das erste Mal ist nun auch die Kirche Santa Maria offen, dort ist eine riesige Krippe zu besichtigen. 

Am Mittag sind wir zurück in Marzamemi, kurzes Mittagessen mit feinem Schokoladekuchen mmmmhhh merci Ruth, und los geht die Fahrt nach Syrakus.

 

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