Marina di Ragusa

Marina di Ragusa, wäre unser alternativer Überwinterungsort zu Licata gewesen, darum schauen wir uns auch mit viel Interesse um. Wer von den Seglern ist hier, wie sieht die Ortschaft aus, was gefällt uns hier wohl besser als in Licata? Ich würde mich wieder für Licata entscheiden, die vielen netten Menschen die wir in Licata kennengelernt haben bleiben uns unvergesslich. 

Unsere beiden kulturinteressierten Gäste möchten sich das 20 Km entfernte Ragusa-Ibla anschauen, ist ihnen das Segeln schon überdrüssig? Sie nehmen den 9 Uhr Bus und kommen begeistert am frühen Nachmittag wieder zurück, so können wir zur nächsten Etappe starten. Ein Marinero mit dem Schlauchboot begleitet uns aus dem Hafen, damit wir an allen Untiefen vorbei kommen. Mit Hilfe vom Motor fahren wir zum 17 Seemeilen entfernten Pozzallo. Gemäss unserem Handbuch gibts einen kleinen Yachthafen im grossen Industrie- und Fährhafen. Wir rufen per Funk den Hafenmeister, doch es meldet sich niemand. Riesige Tanker werden mit Lotsenschiffen aus dem Hafen buxiert. Ich finde zu hinterst im Hafenbecken einen Steg mit Mooringleinen, dort machen wir fest, kein Hafenmeister weit und breit.

Kurz vor Sonnenuntergang kommt eine grosse Fähre aus Malta in den Hafen. Von Pozzallo verkehren die Fähren rüber ins 60 Meilen entfernte La Valetta.

In der Nacht ist es ruhig, nur einige Fischerboote laufen ein und aus und bringen die Serenità zum Schaukeln.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0