Ätna

Der höchste Vulkan Europas, 3323 Meter hoch, ist wieder mal aktiv. Von unserem Hotel in Taormina sahen wir die weissen Rauchwolken über dem Ätna aufsteigen. In der Nacht leuchtete der Himmel über dem Vulkan immer wieder rot, wir hatten tolle Sicht vom Zimmerfenster rüber zum Ätna.

Am nächsten Morgen genossen wir das üppige, feine Frühstück in der Pension Grete. Die Sicht  über Taormina bis runter zum Meer in die Strasse von Messina war einmalig. 

Danach wollten wir nun aber zum Ätna, wollten den rauchenden Vulkan aus der Nähe sehen. Wir fuhren via Linguaglossa den Nordosthang des Ätna hoch, die verschiedenen Vegetationszonen konnten wir gut erkennen. Unten warten die Orangenbäume voller Früchte, weiter oben am Berg dann Rebberge, dann Eichenwälder und danach fuhren wir durch Lavafelder. Wir fühlen uns wie auf dem Mond. Die einzelnen Lavaströme entlang der Strasse und die Lavaschneisen durch die Wälder waren beeindruckend. 

Wir fuhren rauf bis zu einem Skilift, durch den Schnee sind wir zur eine Skihütte gestapft. Hier oben war richtiger Winter. 

Dann fuhren wir weiter zum Refugio Cirelli. Von dort hatten wir dem besten Blick zum Krater, wir sahen die Steine durch die Luft fliegen und den schwarzen Rauch aufsteigen. Ursula hat wohl über 100 Fotos gemacht. Sie war beeindruckt von dem rauchenden, feuerspeienden Berg. Roland musste immer wieder anhalten damit neue Fotos gemacht werden konnten.

Über steile Strassen sind wir danach nach Zafferana runtergefahren und haben dort auf dem grossen Dorfplatz neben der Kirche eine feine Pizza gegessen. Die weisse Rauchfahne über dem Ätna war immer gut zu sehen. 

Dann fuhren wir via Piazza Armerina zurück nach Licata. Leider hatte die Villa Romana schon geschlossen, so müssen die beiden die schönen Mosaiken in den nächsten Sizilienferien anschauen. 

In Licata verabschiedeten wir uns von den beiden Kurzurlauber, sie fuhren direkt weiter nach Agrigento ins B&B. 

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