Licata, echt sizilianisch

Mit den Mietauto waren wir einen Tag unterwegs und haben uns den Hafen von Marina Ragusa angeschaut. Wir haben hin und her überlegt,Vorteile und Nachteile aufgelistet, dann noch mit dem Preis verhandelt, danach haben wir uns für Licata entschieden.

Hier sind wir nahe der Stadt, es gibt eine Werft und einen Shippershop und die Segler unternehmen vieles miteinander. In Ragusa leben mehr Leute auf den Schiffen und es soll mehr Aktivitäten geben. 

Hier in Licata ist jeden Sonntag BBQ bei der grossen Feuerstelle. Nächste Woche gehen wir zusammen in eine Weinkellerei und am nächsten Sonntag geht es mit dem Oldtimerzug nach Modica. 

Wir haben schon viel entdeckt im Stadtzentrum von Licata. Die Häuser sind alle “baufällig” die Gassen oft dunkel und schmal, auf den Plätzen und in den Strassenkaffees treffen sich die Männer, frische Früchte, Fisch und Gemüse wird an der Strasse verkauft, die Leute haben Zeit zum Diskutieren und Flanieren, Arbeit gibts fast keine hier, die jungen Leute zieht es nach Norditalien oder nach Deutschland. Doch die Stadt hat Flair, sie lebt und wir sind mitten drin.

Licata war die erste Stadt Italiens die von den Amerikanern von Mussolinis Faschistentruppen befreit wurde. 

Am Corso Emanuele mitten in einer Häuserzeile ist das Theater, wir beide waren eingeladen bei der Oper “Madame Butterfly”. War ein grosses Erlebnis, über 40 Sänger und Sängerinnen aus Japan im Vorprogramm, überraschend wunderbare Stimmen der Opernsänger und von Madame Butterfly. 

Schöne Strände am Stadtrand, und einen einmaligen Friedhof oberhalb der Stadt. 

Es gibt vieles zu sehen, hab mir heute ein Bike gekauft, für Ausfahrten an den Horizont. Uns wird bestimmt nicht langweilig hier.

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