weiter nach Mazara del Vallo

Heute ist nicht mehr so starker Südostwind gemeldet, wir verlassen Marsala mit vollem Weinkeller und können den ersten Teil der Strecke segeln. Der Wind frischt auf wir reffen das Gross und die Genua.  

Wir haben nur bis um 11 Uhr Wind zum Segeln, danach dreht der Wind und wir müssen den Motor zu Hilfe nehmen, leider gehts nun gegen den Wind und Wellen und wir kommen nicht schnell voran. Erst um 13.30 sind wir in Mazara del Vallo, einer Hafenstadt an einer Flussmündung. Also verspätetes Mittagessen nach den 15 Meilen durch die Wellen.

Hier in Mazara liegt die grösste Fischkutterflotte Italiens. Viele der Fischtrawler fahren an die fischreiche afrikanische Küste, zu den tunesischen Gewässern oder nach Libyen zum Wildern, dort riskieren sie Gefängnisstrafen, die tunesischen Gefängnisse sollen besser sein!

Die Altstadt von Mazara erinnert an eine nordafrikanische Kasbah, die engen verwinkelten Gassen sind gesäumt von Barockgebäuden und Bauwerken aus dem Normannenzeitalter. In diesem Teil der Stadt leben vor allem Tunesier. 

Riesig scheint die Piazza della Repubblica, wenn man aus den engen Gassen auf den grossen Platz tritt, prächtigen Palazzi und der Dom umrahmen den Platz.

Das Nachtessen gibt's in einem tunesischen Restaurant, danach gehts im Dunkeln zurück zum Schiff.  

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Kommentare: 1
  • #1

    Chrigel (Sonntag, 27 November 2016 14:00)

    Na ja - mit vollem Weinkeller kann die Serenita nicht zu schnell sein, läuft dafür aber dank mehr Tiefgang ruhiger durch die Wellen