Abschlusstag in Palermo

Es ist Sonntag unser letzter Tag in Palermo, es stürmt, starke Böen wehen über den Hafen, unser Schiff wird dreckig vom Staub und Sand. 

Unser Ausflugsziel für heute morgen ist der Dom von Monreale. Dorthin fahren wir mit dem Bus, zur Haltestelle müssen wir wieder durch die uns nun bekannten Gassen der Altstadt bis zum Platz der Unabhängigkeit. Nach Monreale sind es 8 Kilometer den Berg rauf, raus aus der Stadt. 

Den Dom hat Wilhelm bauen lassen, er war ein Enkel von Roger II. Er wollte das grösste und schönste Gotteshaus in Sizilien bauen. Der Dom in Monreale, ist angeblich das herrlichste Beispiel normannischer Architektur in Sizilien. Die Mosaiken sind alle zusammen über 6000 m2 gross und wurden in der Zeit von 1179 bis 1182 fertiggestellt. 

Ausserhalb des Domes ist ein Kreuzgang mit vielen mit Mosaiken verzierten Säulen. Ein Ort der Ruhe nach dem Eindrücken im Dom, wo die Augen keine Pause finden.

Kurz nach Mittag sind wir zurück beim Schiff, am späten Nachmittag verlegen wir das Schiff für die nächste Nacht an die Tankstelle ….. wieder 40 Euro gespart. Wir werden am Montagmorgen bevor der Tankwart kommt weg sein. 

Palermo hat uns sehr gefallen, wir haben nur einen kleinen Teil der Stadt gesehen, wir staunten über die vielen grossartigen Bauwerke, die netten, freundlichen Menschen, das sprudelnde Leben in der Stadt.

Doch wir sahen auch die Fassaden die bröckeln, die Balkone am Runterfallen, überall wurde am Zement "gespart", junge Leute ohne Arbeit und der Abfall der nicht entsorgt wird. Vielleicht werden die Sizilianer einst mit den Hellebarden rumlaufen. 

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