Mit Westwind nach Cala Gonone

Nachdem alle Formalitäten mit dem Hafenmeister und das umständliche Bezahlen mit der Kreditkarte erledigt sind gibts Frühstück im Cockpit der Serenità. Dann wechseln wir die Fock gegen die Genua aus, denn heute ist wenig Wind vorausgesagt. 

Wir verlassen La Caletta Richtung Süden, kein Wind, der Motor läuft. Die ersten 7 Meilen bis zum ersten Cap bleibt es windstill, die Hände sind im Hosensack, dann gibts Wind aus Süden, wir kreuzen bis am Mittag, dann stellt der Wind ab und wir motoren, das passt gut so, jetzt können wir gemütlich Zmittag essen, feinen Salat. 

Dann meldet sich der Westwind, es macht richtig Spass, wir schieben Lage. Wir reffen die Genua und das Grosssegel. Bis zum Hafen in Cala Gonone "kämpfen" wir, vor allem Clodo am Steuer, mit den Böen die über die steilen Bergkämme fallen. Die Serenità bleibt gelassen, liegt aber mit viel Schräglage im Wasser. Wir sehen den Hafen vor uns, bergen zwischen zwei Böen die Genua und vor dem Hafen das Grosssegel. 

Wir sehen keine Masten im Hafen, gibts keinen Platz für Segelschiffe? Im Hafenbecken finden wir an der Mole einen Platz, wir sind die einzigen Gäste, also diesmal der höchste Mast weit und breit!!  Im und vor dem Hafen liegen unzählige Schlauchboote, die werden vermietet für Ausflüge zu den nahen Stränden und Höhlen. 

Wir sind froh nach dem windigen Tag einen ruhigen Platz im Hafen gefunden zu haben. An der Mole steht ja gross geschrieben "Willkommen". 

Wir liegen am Fuss eines Vulkans, der hoffentlich noch lange ruhig bleibt.

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