in den Golf von Aranci

Donnerstag 5. Oktober, wir verlassen Porto Pollo, es regnet leicht, der Wind ist schwach aus Westen. Wir segeln zwischen den Inseln vom Maddalena Archipel und Sardinien durch, hier hat der Wind hat zugelegt, Schaumkronen auf den Wellenkämmen, wir reffen das Grosssegel, mit achterlichem Wind segeln wir an Porto Cervo vorbei, der Costa Smeralda entlang, der Wind ist nun nicht mehr so stark, die Düse von Bonifacio wirkt nicht mehr. Am späten Nachmittag segeln wir in den Golf von Aranci, nicht weit von Olbia entfernt. 

Wir finden keinen Seglerhafen, nur einen Fischerhafen, aber ein Steg ist da, sogar ein Marinero der uns beim Anlegen hilft. 40 Euro will er für eine Nacht, Marina drückt den Preis auf 30 Euro. Immer noch zu teuer für Null Infrastruktur, doch wir entscheiden zu bleiben. 

Bald frischt der Wind auf, wir messen 28 Knoten Wind, zum Glück sind wir nicht am Anker, das wäre ungemütlich. Der Wind heult die ganze Nacht. 

Für Jürg ist es der letzte Abend auf dem Schiff, die abwechslungsreiche Woche ist schon vorbei.

Freitagmorgen, es stürmt immer noch aus Westen, wir entscheiden hier zu bleiben und Jürg wird am Abend mit dem Zug ins nahe Olbia fahren. So gibts noch einen langen, letzten Marsch dem Strand entlang, das letzte mal schwimmen im Golf, und Abschied nehmen, die Reise geht weiter für Jürg und für uns. Eine spannende Woche geht zu Ende, es war interessant mit Jürg zu segeln und zusammen die Zeit zu gestalten. 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0