von Calvi wieder südwärts

Wir sind im Hafen von Calvi, füllen Wasser auf, laden die Batterien voll, waschen das Schiff mit Süsswasser, waschen unsere Kleider im Waschsalon, dann gibts den verdienten Spaziergang zur Citadelle die hinter der Altstadt liegt und einen tollen Blick über Bucht und weit ins Meer raus ermöglicht.

Im Park entdecken wir eine "Baumsorte" die nicht zugeordnet werden kann, ist es ein Baum? oder ein Pilz oder ein? schaut aus wie ein Baum, brennt aber nicht! Schön gross und grün ist er.

Draussen schäumt es wieder, der Nordostwind lässt die Wellen tanzen. Wir entscheiden spontan noch heute los zu segeln, der Wind bringt uns bestimmt schnell nach Girolata. 

Die Reise nach Calvi hat sich gelohnt vor allem, weil wir Marianne und Heinz getroffen haben. 

Um 15.30 legen wir ab, mit achterlichem Wind gehts ums erste Cap mit dem Leuchtturm von Calvi, dann haben wir den Wind ganz von hinten, das ist suboptimal. Wir kreuzen vor dem Wind, so haben wir bald die ersten 10 Meilen zurück gelegt. Dann wird der Wind schwächer und bald kommt der Wind von vorne. Wir starten den Diesel. Wir kommen nicht so schnell vorwärts wie das noch in Calvi ausgeschaut hat. Wir werden erst nach Sonnenuntergang in Girolata eintreffen. Die Stimmung auf dem Schiff sinkt in den Keller. Marina hat bedenken, dass das Ankern im Dunkeln Probleme macht. Doch wir keinen die Bucht, das wird sicher gut gehen.

Dann sehen wir die Ankerlichter der anderen Schiffe, in der kleinen Bucht neben Girolata, wir finden einen guten Platz mit 7 Meter Wassertiefe, der Anker fällt und hält - aber erst beim zweiten Manöver. Es hat keinen Schwell, so wird das eine ruhige Nacht. Das Nachtessen gibts heute erst spät, der Wein schmeckt nach dem langen Törn noch besser. 

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