Porto Pollo

Wir erreichen Porto Pollo nach einer Stunde segeln, es sind nur 5 Meilen über die Bucht von Propriano. Der Westwind bläst recht stark und für den Nachmittag sind Gewitter angesagt. Marina ist schon nervös und schaut bei jedem Windstoss in die Wolken ob es wohl bald blitzt und donnert? 

Wir segeln bis kurz vor den Ort, dann sehen wir viele weisse Bojen, über Funk ruft Marina den Hafen Porto Pollo an und wir erfahren, dass die Bojen gratis zur Benützung zur Verfügung stehen. Wir sind froh, denn falls es doch noch ein Gewitter gibt, sind wir an der Boje sicher vertäut. 

Wir bleiben 2 Tage, machen einen Ausflug nach Propriano, wo wir im Hafen anlegen, die Stadt anschauen, dann wieder zurück nach Porto Pollo segeln. Diesmal ankern wir in einer tollen Badebucht. Nach Sonnenaufgang erscheinen die Bergketten von Korsika in speziellem Licht, abgestuft in verschiedene grau und blau Töne. 

Wir rätseln was in Korsikas Südwestküste anders ist als Mallorca. Die Berge sind höher, die Wälder reichen bis an den Strand, keine schroffen 40 Meter hohe Felswände an der Küste und das Wetter ist anders, Quellwolken über den Bergen und Gewittergrollen in der Luft. Gioia findets nicht läss!

Am Freitag 2. September legen wir ab und segeln die 22 Meilen nach Ajaccio. Wieder mit gutem Wind, keine Mittelmeerflaute! Um 17 Uhr ankern wir vor der Stadt. 

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