auf nach Korsika

Nach den beiden ruhigen Tagen in der blauen Lagune zwischen Asinara und Stintino, dem vielleicht schönsten Strand von Sardinien, ist für heute Montag guter Südwind für die 50 Meilen rauf nach Korsika angesagt.

Wir starten nach dem Baden und Frühstücken, wir motoren der Insel Asinara entlang, bald setzt der Wind ein zuerst nur schwach, dann mit 10- 12 Knoten. Wir setzen den Blister und segeln nordwärts, raus in den Golf von Bonifacio. Bald verschwindet Italien hinter uns, wir sind wieder draussen auf dem blauen Wasser. 

Bei dem achterlichen Wind und dem ruhigen Wasser, können wir sogar das Mittagessen kochen, ohne dass die Pfannen überschwappen. 

Wir geniessen die Fahrt durchs Wasser, sitzen vorne am Schiff und lassen die Füsse von den Wellen nass werden. Lesen und dösen sind die Hauptbeschäftigungen in den Nachmittagsstunden. 

Dann springt plötzlich 40 Meter vom Schiff entfernt ein Mantarochen aus dem Wasser, machen einen Überschlag und verschwindet wieder im tiefen Ozean. Wauh das war aber eine Überraschung, mit fällt der Kiefer runter. Das war ein riesiger schwarz-weisser Rochen mit langem Stachel. 

Bald kommt die Küste von Korsika in Sicht, wir halten Abstand, da viele Felsen, im Küstenwasser zu sehen sind.

Dann nach 10 Std. sind wir in der Einfahrt zur Bucht von Propriano. Wir ankern in einer Bucht, müssen aber zwischen den vielen Yachten einen freien Platz suchen. Kaum gut geankert, setzt die Dämmerung ein, das Anlegerbier schmeckt heute nach den schönen Segeltag besonders gut. 

Am nächsten Morgen rudern wir mit dem Dinghi ans Ufer, erkunden den kleinen Ort und kaufen beim Metzger leckere Ossobuco ein. Dann gehts weiter über die Bucht von Propriano nach Porto Pollo.

 

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