Via Cala Castell nach Pollenca

Nach einigen Stunden segeln ist es Zeit einen neuen Ankerplatz anzusteuern. Die Cala Castell scheint uns für ein ruhiges Ankern ok, wir sehen einige Schiffe aus der Bucht auslaufen, als unser Anker fällt sind wir bald alleine in der einsamen Bucht. Über Nacht kommen noch 2 Schiffe. Am Morgen erkunden wir die nahe Umgebung, es ist Naturschutzgebiet und betreten verboten! Ob das auch für uns gilt? 

Nach 30 Minuten wandern haben wir einen herrlichen Blick runter zu unserem Schiff und über die schmale Bucht. Die Bucht ist entstanden durch einen riesigen Lavakegel der sich ins Meer rausgeschoben hat. Über die zerklüfteten Lavafelsen sehen wir Ziegen springen, einige erschrecken wir auf unserer Erkundungstour. 

Nach dem Mittag geht es weiter, Anker auf, draussen gibts Wind, 20 Knoten wir reffen die Segel, sollen wir schon wieder in die nächste geschützte Bucht rein oder weiter ums Cap in die grosse Bucht von Pollenca? Der Nordostwind ist nicht gerade optimal zum Ankern in der offenen Bucht von Pollenca. Wir runden trotzdem das Cap mit viel Wind und noch mehr Wellen aus allen Richtungen, echt ungemütlich. Marina hält Ausschau nach einem rettenden Helikopter. Wir finden einen Ankerplatz mit Sandstrand, die erste Nacht ist ganz ok. Dann fahren wir weiter nach Pollenca, ankern hinter einem Felsvorsprung. Der Wind wir am Abend immer stärker, einige Segelschiffe treiben ab, der Anker hält nicht, dann kurz nach Sonnenuntergang eine Böe mit über 23 Knoten, da sind auch wir am Treiben, Motor an, Anker auf, und neues Ankermanöver. 

Die ganze Nacht schlafen wir im Cockpit draussen, der Wecker klingelt alle 40 Minuten, zum Glück hält der Anker trotz Starkwind die ganze Nacht. Der 1. August hat mit einer fast schlaflosen Nacht begonnen. 

Wir feiern den Tag mit Käsefondue zum Zmittag auf dem Schiff.

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