Formentera

Sogar der Sternenhimmel war anders hier, der Nachthimmel war übersät mit Sternen, kein störendes Licht weit und breit. Am Morgen gibts schon vor dem Kaffee ein Bad. Dann bekommen wir Besuch, Babs und René von der Momentum, Freunde aus Lagos kommen mit dem Dingi. Welche Überraschung. 

Dann mit dem unserem neuen Dingi ans Ufer, 2x Orangenjus = 9 Euro. Uppps das sind aber andere Preise hier !

Am Mittag ist Anker auf und wir segeln rund um die Südspitze von Formentera in eine geschützte Bucht. Wir segeln einer herrlichen Felsenküste entlang, alles Sandstein, von den Gletschern gepresster Sand. Formentera scheint wüstenhaft, keine Bäume, wenig Vegetation und grosse Salzlagunen im Norden der Insel. Vor allem aber viele Sonnenhungrige die mit der Fähre von Ibiza kommen, fast alles Italiener. 

Die Momentum, eine HR42, liegt schon in der Bucht, René kommt uns mit dem SUP entgegen, Salty der Hund ist auch dabei. 

Wir erkunden die Kliffs in der Nähe mit dem Dingi, elegant geschwungene Muster in den Felsen. Felsbuchten wie Kathedralen, da hat vor vielen Jahren, Bob Marley ein Privatkonzert gegeben.

Wir staunen über die kleinen Hütten am Ufer mit den Schienen ins Wasser. Das sind die Hütten für die Fischerboote. Da die ganze Insel felsig ist, ziehen die Fischer die Boote auf Schienen an Land. 

 

Am nächsten Tag segeln wir wieder nach Norden und ankern an der nördlichen Landzunge von Formentera. Sandstrand und türkisfarbiges Wasser. Die Megayachten sind auch hier, grösser gehts fast nicht! 

Unser täglicher Spaziergang auf der Suche nach Internet führt zu einem Strandrestaurant. Wir finden Platz an der Bar, das Restaurant ist ausgebucht, die Preise uperclass, hier gibts auch mit Bestechung keinen Platz. Es ist das Lieblingsrestaurant von Roberto de Niro. Alles vom Feinsten und das - draussen am Strand. 

Am Samstagabend gibts Sturm aus Osten, wir liegen an der Westseite der Landzuge, also im geschützten Wasser, aber der Wind bläst die ganze Nacht mit bis zu 31 Knoten, ca. 50 Km/h. Das zerrt ganz schön am Anker, der hält aber bravurös. Auf der Ostseite der Landzunge brechen die Wellen am Strand. 

Am Sonntagabend, nachdem sich der Wind gelegt hat, segeln wir die 10 Meilen rüber nach Ibiza.

 

 

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