rüber nach Formentera

Wir verlassen Alicante am frühen Morgen, es herrscht wieder Nordostwind. Das heisst wieder 3 Meilen bis zum schützenden Cap von Alicante rausmotoren, dann unter Segel bis nach Campello. Das sind nur 10 Meilen wir sind vor Mittag dort. Wir bleiben bis am nächsten Nachmittag, erkunden den kleinen Ort. Dann legen wir am 29. Juni um 16 Uhr ab und motoren bis nach Benidorm. Das sind 14 Meilen. Vor der Hotelhochburg legen wir den Anker auf 6 Meter Wassertiefe in den Sand. Die Nacht ist unruhig, da der Wind auf Süd gedreht hat und ein Schwell aufs Ufer zuläuft. 

Bei Tagesanbruch gibts zuerst Kaffee, dann Anker auf, und mit dem Motor raus aufs Meer. Marina hat Migräne und bleibt liegen. Wir haben echt Glück, der Südwind kommt immer stärker, Segel setzten, Motor aus, Kurs Formentera. Dieser schöne Wind war nicht angesagt, eher Windstille. Aber der Wind hält durch bis Formentera. 

Wir passieren den 0 Meridian, wir sind wieder östlich von Greenwich. Bald verschwindet das Cabo de la Nao im Dunst. Festlandspanien adée.

Zum Mittagessen gibts einen Teil des feinen Rindsvoressen. Leider liegt Marina noch immer flach und ist bleich im Gesicht. 

Dann nur blaues Meer rundum, bis Formentera auftaucht dauerts noch lange, die Insel ist sehr flach. Zuerst sehen wir Ibiza. Um 19.30 Uhr nach 72 Meilen sind wir an der Westküste von Formentera, in der vom Südwind geschützen Bucht Cala Soana. Suchen einen Platz für unseren Anker mitten in den vielen anderen Schiffen die schon da sind. 

Die Skyline ist hier total anders als gestern vorn Benidorm, Natur pur. Das Wasser glasklar und leuchtend blau. 

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