mit Sturm über die Strasse

Wir machen die letzten Einkäufe im Gemüse- und Fischmarkt von Ceuta. Dann legen wir um 10.30 Uhr ab. Beim Rausfahren setzen wir das Grosssegel und machen das erste Reff (verkleinern das Segel) rein. Kaum aus dem Hafen, sind wir schon im Starkwind der durch die Strasse von Gibraltar bläst. Ab geht die Post... der Wind kommt ideal von der Seite, wir rauschen durch die Wellen. Das Wasser schäumt, es bläst mit über 30 Knoten, Windstärke 7 in den Böen bis 8. Wir legen vorsorglich mal die Schwimmwesten an. Die Strasse von Gibraltar ist wie eine Düse, hier wird der Wind kanalisiert und verstärkt.

Die Tanker, die hier auf ihren vorgeschriebenen Wasserstrassen fahren müssen kommen uns nur 2 mal in die Quere und wir weichen aus. Dann kommen wir der spanische Küste näher, der Felsen von Gibraltar ist noch lange über das Heck sichtbar. Wir wollen in der Nähe von Marbella, in einen kleinen Hafen, doch die Wellen und der auflandige Wind sind zu stark, das scheint mir zu gefährlich, also segeln wir nochmals 3 Std weiter bis Fuengirola. Dort gibts einen sicheren Hafen mit grosser Einfahrt. Wir sind um 20 Uhr am Steg, der Hafenmeister bestaunt unser vom Wind und Welle zerzausten, wilden Haare. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Chrigel (Donnerstag, 09 Juni 2016 07:35)

    ... oh ja, bei Beaufort 7 - 8 geht dann was