rüber nach Afrika

Wir haben so vieles gesehen und erledigt in La Linea, nun kann es wieder weiter gehen auf unserer Reise. 

Marokko war schon lange verlockend, wir waren aber nie sicher ob wir das wagen sollen. Doch nun ist entschieden die Gastlandflagge ist gekauft, wir legen ab. Freitagmorgen 9 Uhr. 

Zuerst hissen wir aber die englische Flagge, wir legen in Gibraltar zum Tanken an. Wir haben die beiden Tanks leergefahren, nach dem letzten Auftanken in Niederlande. Nach fast 1 Std. Wartezeit an der Tankstelle, füllen wir 318 l in die Tanks, das kostet uns 117 Euro. unglaublich günstig. 37 Cents pro Liter. Wir sind da nur die kleinen Fische, das Motorboot nebenan tankt ca. 3-4 tausend Liter. Der Tankwart erzählt uns von einer Motoryacht aus Gibraltar die tankt 1,5 Millionen Liter !!!!! 

Nun kanns los gehen über die Strasse von Gibraltar rüber nach Afrika. 

Sobald wir die Bucht von Gibraltar verlassen frischt der Wind auf, der Westwind bläst durch die Strasse und wir queren die weissen Schaumkronen mit vollen Segeln. Die Gischt am Bug macht wahre Freude. Nach 2 Std. sind wir schon vor Ceuta der spanischen Enklave. Über die Berge von Marokko kommt der Wind noch stärker wir verkleinern die Segel und rauschen Richtung Smir. Zwei-, drei Mal muss ich mich ducken, die salzige Welle spritzt über das Schiff. Vor der Marina Smir bergen wir bei Starkwind die Segel und fahren rein in den Hafen. 

Wir sind auf das Prozedere beim Anmelden gespannt. Wir legen bei heftigen Wind beim Hafenbüro an. Dann ist es so bürokratisch wie in Spanien. Dann noch zur Polizei/Zoll für den Stempel und schon ist alles erledigt. 

Wir bleiben beim Waiting-Pontoon liegen, keine Lust auf weitere Manöver bei dem starken Wind. 

Es ist erst 15 Uhr, wir haben die 28 Seemeilen in 5 Std gesegelt, so haben wir noch genug Zeit in die nahe Stadt M'Diq zu fahren. Wir schmeissen uns direkt rein in die Gassen der Stadt. Marokko ist arabisch, islamisch wir fühlen uns aber sicher und willkommen, so geniessen das Abendessen in den Gassen der Stadt. Mit dem Sammeltaxi gehts zurück zum Hafen. Dort liegt die Serenità in der Marina im rosa Abendlicht. 

 

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