Gibraltar

Wir liegen mit der Serenità unter dem Felsen von Gibraltar hinter der Landepiste in La Linea. Zu Fuss sind es 20 Minuten, bis zum Stadtrand von Gibraltar. Wir sind jeden Tag drüben, es gibt viel zu sehen und zu entdecken.

Am Montag gehen wir zu Fuss los, über die Landebahn rein in die Mainstreet mit den vielen Shops, wir sehen die historischen Gebäude, weiter gehts bis zum Botanischen Garten. Wir finden eine Mac-Shop für unsere ungeklärten Fragen und einen Bikeshop der mein Brompton-Klapprad wieder flickt. Super. Neue Pedale, neue Kette und neuen Zahnkranz für 60 Euro. 

So können wir am Mittwoch Gibraltar mit dem Velo erkunden. Gioia muss das Schiff bewachen. Wir strampeln durch die Gassen und Tunnels bis es nicht mehr weiter geht. Wir sind am Europa-Point angelangt und haben freie Sicht über die Strasse von Gibraltar nach Afrika. Nun schieben wir die Velos auf den höchsten Berg, wir wollen die Affen sehen, die Aussicht geniessen und einen Blick ins Mittelmeer werfen. Bei der Hitze echt anstrengend, es ist so steil, dass wir nachher die Räder sogar runter schieben müssen. Die Sicht ist herrlich, wir sehen weit unten im Hafen unser Schiff. Die frechen Affen sind auch oben auf dem Berg, wir müssen aufpassen, dass sie uns nichts klauen. Am Abend sind wir todmüde und Gioia freut sich riesig, dass wir wieder da sind.

Gibraltar lohnt sich zum Einkaufen, so verlassen wir den speziellen Ort mit vielen neuen Errungenschaften: 

Epifanes (Holz- Lack für das Schiff) Cognac und Whiskey für die Schiffsbar, ein neues Objektiv für die Nikon und ein paar Schäkel für Serenità. Alles Zollfrei. 

Gibraltar mit den vielen Shops, Schmuck, Uhren und Kleidern ist so ganz anders als das einfache Leben im spanischen La Linea. 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Sylvia (Freitag, 27 Mai 2016 22:55)

    das Foto vom Affen ist köstlich :-)