durch die Meerenge von Gibraltar

Den guten Wind der nur heute Sonntag aus Westen bläst, nützen ca, 6 Yachten um nach Gibraltar zu segeln. Doch die Meinungen über die genaue Zeit für das lossegeln sind grundverschieden. Wir berechnen, dass wir um 11 Uhr lossegeln sollen, doch die Crew von "Yohanna" starten schon um 9 Uhr. Die Franzosen auch! Der Deutsche mit dem Kat will erst um 13 Uhr los. Wir ändern unsere Meinung nicht, 11 Uhr , so sollten wir immer etwas Strom von hinten haben und der Wind wird auch zunehmen am Nachmittag. 

Sonntagmorgen -  "Yohanna" geht, die Franzosen gehen. 

Schlussendlich starten wir schon um 10.15, wir können es wohl kaum erwarten ins Mittelmeer zu kommen. 

Der Wind meint es gut mit uns, doch die Strömung ist bis nach Tarifa, dem südlichsten Festland Punkt von Europa, immer etwas gegen uns. Sind wir zu früh los? Von weitem schon erkennen wir durch den Dunst die Berge von Afrika. Ein spezieller Moment. Vielleicht wollen wir ja noch dorthin!?

Kaum haben wir in Tarifa den Leuchtturm gerundet, dreht der Wind noch mehr auf, wir bergen das Grosssegel und segeln nur noch mit der Genua. Nun haben wir die Strömung mit uns und der Wind steigert sich auf Sturmstärke. Wir rauschen mit 8 Knoten Richtung Gibraltar. Dann sehen wir den "Felsen", eindrücklich und mächtig, wir staunen. 

Dort in der riesigen Bucht mit all den vielen Tankern und Fähren wird es ungemütlich, der starke Wind und sehr viele Wellen aus allen Richtungen zwingen uns den Motor zu starten. Der Wind stellt sogar kurze Zeit ab in der geschützen Bucht. Wir steuern den Hafen von La Linea an, dort ist ein neuer Hafen direkt hinter der Landebahn von Gibraltar.

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