Reconditioning Max-Prop

Zu unserer Überraschung ist der Propeller vom Motor reif für eine Überholung. Nach dem Auswassern haben wir entdeckt, dass die Propellerflügel locker sind und zu viel Spiel haben. Der Max-Propeller ist ein spezieller Propeller der sich beim Vorwärts- und beim Rückwärtsfahren optimal einstellt. Beim Segeln verstellt er sich in eine Position, wo er keinen Widerstand im Wasser macht. 

Wir lassen den Propeller von einem Fachmann der Werft abmontieren. Corry unsere Nachbarin vom Steg C nimmt ihn im Flugzeug mit nach London und schickt in von dort zu Darglow engeneerin in Dorset. 

Nun müssen wir 3-4 Wochen warten bis die Reparatur gemacht ist. 

Da viele Lagos-Navigators von unserem Propellerproblem wissen, bietet uns Chris seine Hilfe an. Er fliegt nach England und wohnt nur 4 Km von Darglow entfernt. Dank ihm kommt der Propeller pünktlich nach unserem CH-Aufenthalt in Lagos an. Die Messingflügel glänzen in der Algarvesonne.

Nun noch fachmännisch montieren, alle Zahnräder gemäss unseren Notizen und Vorgabe vom Werk fixieren, die Propellerflügel aufsetzen und dann alle Splinten und Schrauben einsetzen.

Kurz vor dem Einwassern noch die Schraube am Kiel einschrauben, damit wir nicht absaufen!!! Coole Schraube zur Bilgenreinigung aber beim Verlust geht das Schiff unter.

Nun können wir endlich nach mehr als einem Monat in der Werft wieder Einwassern.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Natalie (Dienstag, 19 April 2016 18:13)

    freut mich geht es nun weiter und habt ihr eine gute Zeit auch mit Segelpause in Lagos verbracht! es macht soviel Freude euren Blog zu lesen und all die schönen Bilder anzusehn....

  • #2

    Chrigel (Dienstag, 26 April 2016 17:58)

    Wow, das Schiff sieht ja nach diesem Up grade nigelnagelneu aus und ist wohl auf dem modernsten technischen Stand (neue Schraube, Voltaikanlage, frischer Unterwasserschutz usw.). Die Mannschaft ist sicher auch topfit nach dieser schönen Winterpause und wohl richtig "giggerig" auf die nächste Etappe. Wir wünschen euch jedenfalls eine tolle Weiterreise und immer 2 handbreit Wasser unterm Kiel